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TMC-Aktie steigt nach NOAA-Unterstützung für Tiefseebergbau-Projekt

Die US-Behörde NOAA stuft den Bergbauantrag von The Metals Company als vollständig rechtskonform ein – ein wichtiger Meilenstein.

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TMC-Aktie steigt nach NOAA-Unterstützung für Tiefseebergbau-Projekt

Die Aktien von The Metals Company (NASDAQ: TMV) haben am Freitag deutlich zugelegt. Auslöser war eine Entscheidung der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), einer US-Bundesbehörde innerhalb des Handelsministeriums: Sie stufte den Antrag des Unternehmens auf Tiefseebergbau als vollständig rechtskonform ein. Im frühen Handel stiegen die Papiere um mehr als 7 Prozent auf 5,62 US-Dollar, zuletzt notierten sie bei 5,43 US-Dollar. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens beläuft sich damit auf rund 2,3 Milliarden US-Dollar.

Die Entscheidung bringt das Projekt in der Clarion-Clipperton-Zone im Pazifischen Ozean einen bedeutenden Schritt näher an eine potenzielle endgültige Genehmigung. Diese könnte bereits Anfang 2027 erteilt werden. Die Clarion-Clipperton-Zone liegt zwischen Mexiko und Hawaii und gilt als eines der rohstoffreichsten Gebiete des Meeresbodens weltweit.

„Diese Feststellung markiert einen wichtigen Schritt nach vorn im transparenten, regelbasierten Prozess der NOAA", sagte CEO Gerard Barron. Er verwies dabei auf jahrelange wissenschaftliche, ökologische und technische Vorarbeiten, die dem Antrag zugrunde liegen.

Nächste Schritte im Genehmigungsverfahren

Der Antrag von TMC tritt nun in die Zertifizierungsphase ein. Zunächst wird er im US-Bundesregister (Federal Register) veröffentlicht. Anschließend folgt ein Entwurf der Umweltverträglichkeitsprüfung, der zur öffentlichen Kommentierung freigegeben wird, bevor die NOAA ihre endgültige Entscheidung trifft.

Die Konformitätsentscheidung folgt auf die jüngste Einreichung von Explorationsdaten bei der DeepData-Plattform der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA). Der Datensatz wurde zwischen 2013 und 2022 in der östlichen Clarion-Clipperton-Zone erhoben und umfasst biologische sowie geochemische Proben von der Meeresoberfläche bis in Tiefen von über 4.000 Metern.

Erweitertes Abbaugebiet mit enormem Ressourcenpotenzial

Der konsolidierte Antrag von TMC umfasst rund 65.000 Quadratkilometer – deutlich mehr als die rund 25.000 Quadratkilometer des Antrags von 2025. Das Unternehmen weist geschätzte 619 Millionen Tonnen feuchte Knollen mit weiterem Potenzial aus. Diese sogenannten Manganknollen enthalten kritische Metalle, die für die Energiewende und die Technologieindustrie von großer Bedeutung sind.

Im Januar hatte die NOAA den Deep Seabed Hard Mineral Resources Act überarbeitet – das Bundesgesetz, das den Tiefseebergbau in internationalen Gewässern regelt. Die Reform fasst Explorationslizenzen und Genehmigungen zur kommerziellen Gewinnung in einem einzigen Verfahren zusammen und ersetzt damit den bisherigen zweistufigen Ansatz. Der aktualisierte Rahmen ermöglicht es, beide Genehmigungsschritte gemeinsam zu prüfen, was den regulatorischen Zeitplan potenziell verkürzen könnte.

Dieser Meilenstein stärkt die Position von TMC bei dem Vorhaben, eine neue Quelle für kritische Metalle zu erschließen. Das Unternehmen durchläuft damit einen der am stärksten beobachteten Genehmigungsprozesse im Bereich des Tiefseebergbaus weltweit.

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