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South32 erhöht Capex für Hermosa Taylor-Projekt auf 3,3 Milliarden Dollar

Das Bergbauunternehmen South32 hebt die Investitionskosten für sein Zink-Blei-Silber-Projekt in Arizona deutlich an.

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South32 erhöht Capex für Hermosa Taylor-Projekt auf 3,3 Milliarden Dollar

Das an der australischen ASX, der Londoner LSE und der Johannesburger JSE notierte Bergbauunternehmen South32 hat die geschätzten Investitionsausgaben (Capex) für sein Taylor-Projekt in Arizona, USA, erheblich nach oben korrigiert. Die Kosten steigen von ursprünglich 2,16 Milliarden US-Dollar auf nunmehr 3,3 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von rund 53 Prozent gegenüber der ursprünglichen Schätzung.

Das Taylor-Projekt ist die erste Erschließungsphase des größeren Hermosa-Projekts im US-Bundesstaat Arizona. Es handelt sich um ein Zink-Blei-Silber-Vorhaben, das im Februar 2024 offiziell zur Erschließung genehmigt wurde. Trotz der gestiegenen Kosten bleibt South32 dem Projekt gegenüber optimistisch eingestellt.

Das Taylor-Projekt im Überblick

Das Taylor-Projekt wird als Untertagebau konzipiert und mit einer konventionellen Aufbereitungsanlage ausgestattet. Die geplante Verarbeitungskapazität beläuft sich auf 4,3 Millionen Tonnen pro Jahr. Diese Anlage soll die geförderten Erze aus dem Untertagebetrieb verarbeiten und die enthaltenen Metalle Zink, Blei und Silber gewinnen.

Das übergeordnete Hermosa-Projekt in Arizona gilt als eines der bedeutenderen Rohstoffprojekte in den USA. Es umfasst mehrere potenzielle Erschließungsphasen, wobei Taylor die erste und derzeit aktivste Entwicklungsstufe darstellt. Für deutsche Anleger ist das Projekt besonders interessant, da Zink und Blei wichtige Industriemetalle sind, die in zahlreichen Bereichen – von der Stahlindustrie bis zur Batterietechnologie – Verwendung finden.

Capex-Bewertung eingeleitet

Im Februar dieses Jahres leitete South32 eine Bewertung der Meilensteine sowie der Capex-Schätzungen für das Taylor-Projekt ein. Diese Überprüfung führte letztlich zur Anpassung der Investitionskostenschätzung auf den neuen Wert von 3,3 Milliarden US-Dollar. Solche Neubewertungen sind im Bergbausektor nicht ungewöhnlich, da Großprojekte häufig mit veränderten Rahmenbedingungen wie gestiegenen Material- und Arbeitskosten konfrontiert werden.

South32 ist ein global agierendes Bergbauunternehmen mit Notierungen an drei bedeutenden Börsen weltweit – der Australian Securities Exchange (ASX), der London Stock Exchange (LSE) sowie der Johannesburg Stock Exchange (JSE). Das Unternehmen ist damit für internationale Investoren breit zugänglich und genießt eine hohe Sichtbarkeit auf den globalen Kapitalmärkten.

Die erhöhten Investitionskosten stellen zwar eine Herausforderung dar, doch South32 signalisiert weiterhin Zuversicht hinsichtlich der wirtschaftlichen Tragfähigkeit des Projekts. Für Anleger bleibt die Entwicklung des Hermosa-Projekts ein wichtiger Faktor bei der Bewertung der langfristigen Wachstumsperspektiven des Unternehmens.

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