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Russlands Wirtschaft: Verlangsamung bis Mitte 2026 erwartet

Wirtschaftsminister Reschetnikow prognostiziert weiteren Abschwung. Zentralbank könnte Leitzins senken.

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Russlands Wirtschaft: Verlangsamung bis Mitte 2026 erwartet

Russlands Wirtschaft steht vor einer anhaltenden Verlangsamung im ersten Halbjahr 2026. Das kündigte Wirtschaftsminister Maxim Reschetnikow am Donnerstag laut der Nachrichtenagentur Interfax an. Trotz der wirtschaftlichen Abkühlung sieht der Minister weiterhin Spielraum für geldpolitische Lockerungen.

Die russische Zentralbank steht vor einer wichtigen Entscheidung: Bei ihrer Sitzung am Freitag wird über den künftigen Kurs der Geldpolitik entschieden. Von 24 befragten Analysten erwarten 16 eine Beibehaltung des aktuellen Leitzinses von 16 Prozent. Acht Experten rechnen hingegen mit einer Zinssenkung um 50 Basispunkte auf 15,5 Prozent.

Geteilte Meinungen unter Analysten

Die unterschiedlichen Prognosen spiegeln die Unsicherheit über den weiteren wirtschaftlichen Kurs Russlands wider. Eine mögliche Zinssenkung würde Unternehmen und Verbrauchern günstigere Kredite ermöglichen und könnte die Konjunktur ankurbeln. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass eine zu lockere Geldpolitik den Inflationsdruck erhöht.

Die Aussagen des Wirtschaftsministers deuten darauf hin, dass die russische Regierung bereit ist, mit geldpolitischen Maßnahmen auf die wirtschaftliche Verlangsamung zu reagieren. Die Entscheidung der Zentralbank am Freitag wird wichtige Signale für die weitere Entwicklung der russischen Wirtschaft setzen und könnte auch Auswirkungen auf die internationalen Finanzmärkte haben.

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