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Regis Resources meldet tödlichen Arbeitsunfall in Goldmine Duketon South

Ein Mitarbeiter eines Vertragsunternehmens kam bei Arbeiten in der Goldmine Duketon South in Western Australia ums Leben.

• 2 Min
Regis Resources meldet tödlichen Arbeitsunfall in Goldmine Duketon South

Regis Resources (ASX: RRL) hat am Freitag mitgeteilt, dass ein Mitglied eines Vertragsunternehmens bei Arbeiten in der Goldmine Duketon South im Westen Australiens tödlich verletzt wurde. Der Unfall ereignete sich im Umfeld des Goldbergbauprojekts in Western Australia. Das Unternehmen bestätigte den Todesfall in einer offiziellen Erklärung.

Die Angehörigen des Verstorbenen seien bereits benachrichtigt worden, hieß es weiter. Der genaue Hergang des Unfalls wurde zunächst nicht öffentlich gemacht. Nach Angaben von Regis Resources wird der Vorfall von der Polizei Westaustraliens und der Aufsichtsbehörde WorkSafe untersucht.

Das Unternehmen erklärte, es leiste bei den Untersuchungen volle Unterstützung. Die Operationen in Duketon wurden vorübergehend eingestellt. Angaben zur Dauer der Unterbrechung machte Regis Resources in der Erklärung nicht.

Die Polizei Westaustraliens und WorkSafe untersuchen den tödlichen Unfall

Bei tödlichen Arbeitsunfällen im australischen Bergbau übernehmen üblicherweise die staatliche Polizei und die zuständige Arbeitsaufsichtsbehörde die Ermittlungen. WorkSafe ist in Western Australia für die Durchsetzung der Arbeitsschutzvorschriften zuständig. Regis Resources betonte, man werde die Behörden uneingeschränkt unterstützen.

Im australischen Bergbau sind neben direkt angestellten Mitarbeitern auch zahlreiche Beschäftigte von Vertragsunternehmen tätig. Im vorliegenden Fall gehörte der Verstorbene zur Belegschaft eines Auftragnehmers und nicht zum Stammpersonal von Regis Resources. Arbeitsschutzbehörden richten ihr Augenmerk daher auch auf die Sicherheitsstandards, die auf den Betriebsstätten für Auftragnehmer gelten.

Das Unternehmen äußerte sich in einer Stellungnahme auch zu den Betroffenen. „Die Gedanken aller bei Regis gelten der Familie, den Freunden und Kollegen des Verstorbenen“, hieß es in der Erklärung. Regis sagte, es biete allen Betroffenen so weit wie möglich Unterstützung an.

Regis aktiviert seine Programme zur Mitarbeiterhilfe

Nach dem Unfall hat Regis Resources nach eigenen Angaben seine Programme zur Mitarbeiterhilfe aktiviert. Solche Employee-Assistance-Programme sollen Beschäftigten in Krisensituationen psychosoziale Unterstützung bieten. Das Unternehmen erklärte, es stelle allen Betroffenen so weit wie möglich Hilfe zur Verfügung.

Für deutsche Anleger ist der Fall vor allem deshalb relevant, weil Regis Resources an der Australian Securities Exchange unter dem Kürzel RRL notiert ist. Duketon South zählt zu den Goldbergbau-Betriebsstätten des Unternehmens in Western Australia. Western Australia ist neben anderen australischen Regionen eines der wichtigsten Fördergebiete für Gold weltweit.

Arbeitssicherheit hat im australischen Bergbau einen hohen regulatorischen Stellenwert. Verstöße gegen Arbeitsschutzvorschriften können für Betreiber erhebliche rechtliche und finanzielle Konsequenzen haben. Die laufende Untersuchung durch Polizei und WorkSafe dürfte daher auch für die weitere Berichterstattung über das Unternehmen von Bedeutung sein.

Angaben zu möglichen Auswirkungen auf die Produktion oder zu finanziellen Folgen machte Regis Resources in der Erklärung nicht. Das Unternehmen konzentrierte sich in seiner Mitteilung auf die Unterstützung der Angehörigen und der betroffenen Beschäftigten. Der Ausgang der Untersuchungen von Polizei und WorkSafe bleibt abzuwarten.

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