Red Canyon Resources schließt Bohrungen am Kupfer-Gold-Projekt Osiris ab
31 Spatenbohrungen und erweiterte Geochemie bestätigen vielversprechende Kupfer-Gold-Porphyrsysteme in British Columbia.

Red Canyon Resources Ltd. (CSE: REDC | OTCQB: REDRF | Frankfurt: I91) hat die Fertigstellung seiner Bohrprogramme mit Spatenbohrgeräten sowie der erweiterten Bodengeochemie am zu 100 Prozent gehörenden Osiris Copper-Gold-Projekt im zentralen British Columbia bekannt gegeben. Das Unternehmen führte insgesamt 31 LKW-basierte Spatenbohrungen durch, um Bereiche an den Zielgebieten Camp, Twin Peaks, Rhino und Nautilus zu testen, die allesamt unter glazialer Geschiebedeckschicht liegen.
In den meisten Fällen konnten die Spatenbohrungen bis zu 15 Zentimeter tief in das Grundgestein eindringen und Gesteinsbruchproben gewinnen. Von besonderer Bedeutung ist, dass zwei Bohrungen am nördlichen Ende von Nautilus in verändertes Hornblende-Porphyrit eindrangen, wobei eine davon Quarzgänge mit Pyrit und Chalkopyrit durchschnitt. Die Identifizierung von verändertem porphyritischem Gestein mit Chalkopyrit unterhalb der glazialen Geschiebedeckschicht gibt dem Management zufolge zusätzliches Vertrauen in das Explorationsmodell.
Erweiterte Geochemie liefert vielversprechende Ergebnisse
Am Zielgebiet Camp wurden 313 zusätzliche Bodenproben entnommen, um das Verständnis des mineralischen Systems zu erweitern. Vorläufige Feldanalysen mittels tragbarer Röntgenfluoreszenzspektrometrie (pXRF) zeichnen ein nordnordwestlich streichendes Anomaliefeld für Kupfer und andere porphyrische Indikator-Elemente auf, das sich über mehr als 2,0 Kilometer vom kürzlich bebohrten Bereich Camp Main erstreckt.
Am Zielgebiet Nautilus wurden 407 konventionelle Bodenproben in Schlüsselbereichen des komplexen magnetischen Merkmals mit einer Ausdehnung von 3,5 mal 3,5 Kilometern entnommen. Auch hier zeigen vorläufige pXRF-Feldanalysen eine breite, großflächige Zone anomaler Kupfer- und anderer porphyrischer Indikator-Elemente über mehrere Prioritätsbereiche hinweg – trotz der ausgedehnten glazialen Geschiebedeckschicht.
Ein neues Interessensgebiet am nördlichen Ende des magnetischen Merkmals von Nautilus hat hochanomale pXRF-Werte in mehreren kupferporphyrischen Indikator-Elementen ergeben und ist nun ein neues Prioritätsziel für das Unternehmen.
CEO zeigt sich ermutigt
Wendell Zerb, Vorsitzender und CEO des Unternehmens, kommentierte: „Wir sind sehr ermutigt von den Ergebnissen unseres erweiterten Explorationsprogramms am Osiris-Projekt. Die jüngsten Bohrungen am Camp haben das Vorhandensein eines veränderten, kupfer- und goldführenden Porphyrisystems bestätigt, und unsere neue Geochemie, kombiniert mit den vorhandenen geophysikalischen Daten, deutet darauf hin, dass sich dieses System noch über mehr als 2,0 km nach Nordnordwesten fortsetzt. Dies verschafft uns ein deutlich größeres Explorations-Fußabdruck als zuvor erkannt.“
Bei Nautilus sei man insbesondere von der Skalierung der vorläufigen pXRF-Ergebnisse ermutigt. Der nördliche Teil von Nautilus habe sich als neuer Fokusbereich herauskristallisiert, in dem mehrere magnetische Merkmale mit erhöhter Geochemie zusammenfallen. Die Spatenbohrung habe dort veränderte porphyrische Gesteine, einschließlich Chalkopyrit-Mineralisation, identifiziert.
IP-Erkundung wird erweitert
Das Unternehmen hat Scott Geophysics beauftragt, die IP-Erkundung (Induced Polarization) bei Nautilus zu erweitern, einschließlich neuer Linien über den nördlichen magnetischen Merkmalen und Bereichen mit erhöhter vorläufiger Geochemie. Die erweiterte Erkundung wird etwa sechs Kilometer neue Linien umfassen, einschließlich über den nördlichen magnetischen Merkmalen und einer Querlinie am Nautilus Prime-Ziel. Die Erkundung ist für Mitte September geplant.
Zerb fügte hinzu: „Die Kombination aus Geochemie, Magnetik, IP und den geologischen Informationen aus unseren Spatenbohrungen liefert ein zunehmend überzeugendes Explorationsmodell bei Nautilus. Wir haben daher die IP-Erkundung nach Norden erweitert, um diese Ziele weiter zu definieren und die Prioritätsbereiche für zukünftige Bohrtests zu bestimmen.“
Hintergrund zum Osiris-Projekt
Das Unternehmen hält ein Portfolio von sieben zu 100 Prozent gehörenden Projekten in British Columbia und dem westlichen Vereinigten Staaten. Das Osiris-Projekt bildet den zentralen und nördlichen Teil des Inzana-Projektgebiets, das etwa 60 Kilometer nordwestlich der Distriktgemeinde Fort St. James und 35 Kilometer westsüdwestlich der Kupfer-Gold-Mine Mount Milligan von Centerra Gold liegt.
Das Osiris-Projekt befindet sich innerhalb der frühmesozoischen Quesnellia-Inselbogen-Terrane, die mehrere der größten Kupfer- und Kupfer-Gold-Lagerstätten British Columbias beherbergt. Im Jahr 2025 hat Red Canyon Precision Geosurveys beauftragt, projektweite luftgestützte Magnet- und Radiometrie-Erkundungen durchzuführen. In diesem Jahr hat Scott Geophysics 38 Kilometer Dipol-Dipol-IP-Erkundungen über mehrere Prioritätszielbereiche abgeschlossen.
Die Labor-Assays für die Spaten- und Bodenproben stehen noch aus und werden voraussichtlich im vierten Quartal 2026 vorliegen. Die in dieser Mitteilung diskutierten pXRF-Ergebnisse sind vorläufige Feldanalysen und sollten nicht als gleichwertig zu Labor-Assays betrachtet werden.
