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OpenAI-Mitarbeiter planen Milliardenverkauf an Investoren

SoftBank und andere Geldgeber könnten Unternehmenswert auf 500 Milliarden Dollar treiben

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OpenAI-Mitarbeiter planen Milliardenverkauf an Investoren

Mitarbeiter des US-Unternehmens OpenAI bereiten einem Insider zufolge den Verkauf von Aktien in Milliardenhöhe vor. Der ChatGPT-Hersteller könnte dadurch eine deutlich höhere Bewertung am Markt erreichen, die sich auf rund 500 Milliarden Dollar belaufen würde. Aktuell liegt der Wert des Unternehmens bei etwa 300 Milliarden Dollar. Der Schritt betrifft Anteile, die von derzeitigen und ehemaligen Angestellten gehalten werden und nun an Investoren abgegeben werden sollen.

Nach Angaben einer mit den Vorgängen vertrauten Person sollen Aktien im Umfang von fast sechs Milliarden Dollar den Besitzer wechseln. Zu den möglichen Käufern zählen unter anderem die japanische SoftBank Group und das US-Investmenthaus Thrive Capital. Auch die Dragoneer Investment Group, die bereits Anteile an OpenAI hält, ist in den Gesprächen genannt worden. Eine offizielle Stellungnahme der beteiligten Firmen lag zunächst nicht vor.

Die potenziellen Investoren sind keine Unbekannten im Umfeld des Unternehmens. SoftBank, Thrive und Dragoneer gehören schon länger zu den Geldgebern von OpenAI, das seit Jahren auch eng mit <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft zusammenarbeitet. Mit dem Verkauf von Anteilen durch Mitarbeiter würde sich die Position dieser Investoren weiter festigen, während zugleich eine erhebliche Neubewertung des Unternehmens anstehen könnte.

Im Zentrum der wirtschaftlichen Entwicklung von OpenAI steht weiterhin das Produkt ChatGPT, das maßgeblich zum Wachstum beigetragen hat. Nach Angaben aus dem Unternehmensumfeld hat OpenAI in den ersten sieben Monaten dieses Jahres seinen Umsatz verdoppeln können. Die jährliche Run-Rate erreichte dabei die Marke von zwölf Milliarden Dollar. Dieses Wachstum hat die Attraktivität des Unternehmens für Kapitalgeber erheblich gesteigert und dürfte den Anreiz für Investoren erhöhen, weitere Mittel in die Firma zu lenken.

Die geplante Transaktion reiht sich in eine Serie von Finanzierungsrunden und Anteilsverkäufen ein, mit denen OpenAI in den vergangenen Jahren regelmäßig neue Bewertungen erreicht hat. Dass nun ein Schritt in dieser Größenordnung geplant ist, deutet auf das starke Vertrauen hin, das Investoren dem Unternehmen trotz intensiver Konkurrenz im Bereich der Künstlichen Intelligenz entgegenbringen. Für die Mitarbeiter eröffnet sich gleichzeitig die Möglichkeit, Anteile zu Geld zu machen, die sie im Zuge ihrer Tätigkeit bei OpenAI erworben haben.

Mit dem möglichen Deal steht OpenAI vor einem erneuten Meilenstein in seiner Unternehmensgeschichte. Der Ausgang der Gespräche mit SoftBank, Thrive Capital und Dragoneer bleibt abzuwarten, doch die Zahlen verdeutlichen bereits jetzt, dass es sich um eine der größten Transaktionen im Technologiesektor in diesem Jahr handeln könnte.

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