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Zuckerberg will Superintelligenz für alle Menschen

Meta investiert Milliarden in KI-Zentren – Microsoft wächst dank Cloud und Künstlicher Intelligenz

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Zuckerberg will Superintelligenz für alle Menschen

Mark Zuckerberg will nichts Geringeres als eine persönliche Superintelligenz für jeden Menschen schaffen. Der Meta-Chef präsentierte diese Vision nach Veröffentlichung der aktuellen Quartalszahlen seines Konzerns. Solche Systeme, so Zuckerberg, könnten menschliche Intelligenz in allen Bereichen übertreffen und selbstständig komplexe Aufgaben lösen. Erste Anzeichen für sich selbst verbessernde KI-Systeme seien bereits sichtbar. Bis zur vollständigen Realisierung solcher Systeme werde jedoch noch Zeit vergehen, erklärte er auf der LlamaCon 2025 in Menlo Park, Kalifornien.

Der Konzern plant, seine Investitionen in Rechenzentren für Künstliche Intelligenz deutlich zu erhöhen. Statt der bisher vorgesehenen 64 Milliarden US-Dollar sollen nun mindestens 66 Milliarden US-Dollar in entsprechende Infrastruktur fließen. Die Obergrenze bleibt bei 72 Milliarden Dollar. Ziel ist es, große KI-Zentren zu errichten – mit Ausmaßen, die mit dem Stadtgebiet von Manhattan vergleichbar sind. Mit diesem Vorhaben befindet sich Meta im direkten Wettlauf mit Unternehmen wie OpenAI und xAI.

Finanzielle Grundlage für die ambitionierten Pläne bietet ein starkes Werbegeschäft. Im zweiten Quartal 2025 steigerte Meta seinen Umsatz um 22 Prozent auf 47,52 Milliarden Dollar. Der Gewinn kletterte um 36 Prozent auf 18,34 Milliarden Dollar. Für das laufende Quartal stellt Finanzchefin Susan Li Erlöse zwischen 47,5 und 50,5 Milliarden Dollar in Aussicht – deutlich mehr, als von Analysten erwartet wurde.

An der Börse sorgt diese Entwicklung für Aufsehen: Die Meta-Aktie legte im Frankfurter Handel um über zwölf Prozent zu. Damit nähert sich die Marktkapitalisierung des Konzerns der Zwei-Billionen-Dollar-Marke. Auch <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft profitierte vom KI-Boom. Der Softwarekonzern präsentierte ebenfalls starke Quartalszahlen und könnte mit einem Kursanstieg von rund neun Prozent in den exklusiven Vier-Billionen-Dollar-Club aufsteigen, in dem bisher nur Nvidia vertreten ist.

Microsofts Umsatz stieg im vergangenen Quartal um 18 Prozent auf 76,4 Milliarden Dollar, der Gewinn legte um 22 Prozent auf 27,2 Milliarden Dollar zu. Die Cloud-Sparte des Konzerns verzeichnete ein Plus von 25 Prozent auf 46,7 Milliarden Dollar. Erstmals nannte Microsoft auch den Jahresumsatz seiner Azure-Plattform: Über 75 Milliarden Dollar, ein Zuwachs von 34 Prozent. Damit bestätigt sich Microsofts Position als zweitgrößter Cloud-Anbieter hinter Amazon.

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