ANZEIGE

Nscale-Chef beruhigt Mitarbeiter vor US-Börsengang: KI-Nachfrage bleibt unersättlich

Josh Payne versichert der Belegschaft, die Nachfrage nach KI-Rechenleistung sei unersättlich, und verweist auf mehr als 14 Milliarden US-Dollar gesicherte Aufträge.

•• 5 Min
Nscale-Chef beruhigt Mitarbeiter vor US-Börsengang: KI-Nachfrage bleibt unersättlich

Der Gründer und Chief Executive des britischen Rechenzentrumsbetreibers Nscale, Josh Payne, hat seine Belegschaft angesichts wachsender Sorgen über die Nachhaltigkeit des KI-Booms zu beruhigen versucht. In einer internen Mitteilung, die der Financial Times vorliegt, betonte er am Dienstag, die Nachfrage nach den Diensten des Unternehmens sei weiterhin „unersättlich“. Zugleich räumte Payne ein, ihm sei bewusst, dass „derzeit viel Besorgnis darüber besteht, wie Unternehmen in unserem Sektor ihr künftiges Wachstum finanzieren“.

Payne verwies in dem Schreiben auf „mehr als 14 Milliarden US-Dollar an vertraglich gesicherten Umsätzen“. „Unsere Projekte werden durch langfristige Kundenverträge unterstützt, denen eine robuste Kapitalstruktur zugrunde liegt“, schrieb der Nscale-Chef. Die Mitteilung fällt in eine Phase ausgeprägter Nervosität an den Märkten: Weit verbreitete Investorensorgen um die finanzielle Stabilität des KI-Sektors hatten in der vergangenen Woche zu Kursverlusten von nahezu 25 Prozent bei „Neocloud“-Aktien geführt – darunter die Nscale-Wettbewerber CoreWeave und Nebius.

Die Details

Nscale hat im vergangenen Monat Unterlagen für einen Börsengang in New York eingereicht. Drei mit der Angelegenheit vertraute Personen zufolge hält das Unternehmen trotz der Marktsorgen an dem Plan fest, bis Ende dieses Jahres notiert zu sein. Zwei dieser Personen gaben an, Nscale strebe weiterhin eine Bewertung im Bereich von 14 Milliarden US-Dollar an. Der Aufsichtsrat des Unternehmens umfasst ehemalige Meta-Führungskräfte wie Sir Nick Clegg und Sheryl Sandberg.

Die australische Rechenzentrumsgruppe Firmus hat im laufenden Monat einen milliardenschweren Börsengang in Sydney aufgegeben und dies auf „die jüngste Marktvolatilität“ zurückgeführt, die zu einem weiteren Rückgang KI-bezogener Aktien beigetragen hat. Die Marktschwankungen sowie die Entscheidung von Microsoft, einen Vertrag zur Anmietung von Kapazitäten im Londoner Osten (East London) bei Nscale zu kündigen, hatten einige Branchenakteure zu der Spekulation veranlasst, das britische Unternehmen könnte seine Bewertung für den Börsengang senken müssen.

In einer Finanzierungsrunde im März sammelte Nscale 2 Milliarden US-Dollar ein und wurde dabei mit 14,6 Milliarden US-Dollar bewertet. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte jedoch, ein IPO zu einer Bewertung in der Nähe dieses Betrags sei unwahrscheinlich. Payne schrieb in der Mitteilung, auf dem Markt werde es immer „Bullen und Bären“ geben, das Unternehmen liefere aber weiterhin „für seine Kunden“ ab, und fügte hinzu: „Die Zahlen sprechen für sich selbst.“

Für das erste Halbjahr 2026 meldete Nscale einen Nettoverlust von 1 Milliarde US-Dollar bei einem Umsatz von 141 Millionen US-Dollar. Trotz des Ausstiegs aus dem Vertrag für den Standort Loughton bleibe Microsoft „engagiert“ in seiner Partnerschaft mit Nscale, betonte Payne. Zu den zwei größten Kunden des Unternehmens zählen Microsoft und Anthropic.

Nscale steht unter zunehmendem Druck, seine geplanten Rechenzentren in Betrieb zu nehmen, oder riskiert branchenübliche Strafen bei verspäteter Lieferung. Ende August belief sich der gesamte vertraglich gesicherte Wert bei Nscale auf mehr als 14 Milliarden US-Dollar, wobei nur 2 Milliarden US-Dollar davon aktiv waren. Die Zerbrechlichkeit der Verträge des Unternehmens ist nach dem Ausstieg von Microsoft am Standort Loughton stärker in den Blick geraten. Anthropic könnte sich zudem von seinem 45-Milliarden-US-Dollar-Deal mit Nscale lösen, wenn die Gruppe die Finanzierungs- oder Liefertermine für ihr großes Projekt in West Virginia nicht einhält. Das britische Start-up führt zudem Gespräche mit Anthropic über ein zweites milliardenschweres Geschäft in West Virginia; die Konditionen sind noch nicht vereinbart, wie die FT diese Woche berichtete.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 09.03.2026 berichtete aktien.news, dass Nscale eine Serie-C-Finanzierungsrunde abgeschlossen hat und dabei mit 14,6 Milliarden US-Dollar bewertet wurde. Angeführt wurde die Runde vom norwegischen Industriekonzern Aker und 8090 Industries; zu den weiteren Investoren zählten Nvidia, Citadel, Dell und Jane Street. Insgesamt flossen 2 Milliarden US-Dollar in das erst 2024 gegründete Unternehmen, das eigene Rechenzentren, Grafikprozessoren und Software-Stacks betreibt. Zu den Kunden gehörten bereits Schwergewichte wie Microsoft und OpenAI.

Am 19.09.2026 meldete aktien.news einen Umsatzsprung von 1.252 Prozent auf 140,6 Millionen US-Dollar in den sechs Monaten bis zum 30. Juni; im Vorjahreszeitraum hatte Nscale 10,4 Millionen US-Dollar umgesetzt. Der Nettoverlust fiel im Berichtszeitraum mit 1,02 Milliarden US-Dollar deutlich höher aus als die 368,9 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Ebenfalls am 19.09.2026 berichtete aktien.news, dass Nscale offiziell den Börsengang an der New York Stock Exchange eingeleitet hat und eine Bewertung von bis zu 35 Milliarden US-Dollar anstrebt. Das Unternehmen war 2024 aus der Bitcoin-Mining-Gruppe Arkon Energy hervorgegangen.

Was das für Anleger bedeutet

Die Mitteilung des Nscale-Chefs zeigt, wie stark die Stimmung im KI-Sektor inzwischen von der Frage nach der Finanzierung des Wachstums getrieben wird. Nscale verweist auf langfristige Kundenverträge und eine robuste Kapitalstruktur – doch die Zahlen aus dem Quelltext machen die Ambivalenz deutlich: Dem vertraglich gesicherten Wert von mehr als 14 Milliarden US-Dollar stand Ende August ein aktives Volumen von nur 2 Milliarden US-Dollar gegenüber. Ein erheblicher Teil des Auftragsbestands ist also noch nicht in Umsatz übergegangen.

Hinzu kommt eine ausgeprägte Kundenkonzentration. Mit Microsoft und Anthropic hängt Nscale an zwei Großkunden, deren Verträge nicht unkündbar sind: Microsoft hat den Mietvertrag für den Standort Loughton beendet, und Anthropic könnte sich unter Bedingungen von seinem 45-Milliarden-US-Dollar-Deal lösen. Für Anleger bedeutet das, dass die im Börsenprospekt ausgewiesene Wachstumsstory stark von der Einhaltung von Finanzierungs- und Lieferterminen abhängt.

Die Bewertungsfrage bleibt offen. Der Quelltext nennt für die März-Runde 14,6 Milliarden US-Dollar, während ein früherer Bericht von aktien.news für den Börsengang eine Zielbewertung von bis zu 35 Milliarden US-Dollar nannte. Zugleich heißt es, ein IPO nahe der 14,6-Milliarden-Marke sei unwahrscheinlich. Diese Spanne illustriert, wie unsicher die Preisbildung in einem Umfeld ist, in dem vergleichbare „Neocloud“-Aktien binnen einer Woche nahezu 25 Prozent verloren haben. Eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.

Ausblick

Nscale plant nach Angaben von drei mit der Angelegenheit vertrauten Personen weiterhin, bis Ende dieses Jahres an der Börse notiert zu sein. Offen ist, zu welcher Bewertung der Schritt erfolgt. Zusätzlich führt das Unternehmen Gespräche mit Anthropic über ein zweites milliardenschweres Geschäft in West Virginia; die Konditionen sind noch nicht vereinbart. Entscheidend für die weitere Entwicklung dürften die Finanzierungs- und Liefertermine des West-Virginia-Projekts sein, an die der bestehende 45-Milliarden-US-Dollar-Deal geknüpft ist. Als warnendes Beispiel gilt die australische Gruppe Firmus, die ihren Börsengang in Sydney wegen der jüngsten Marktvolatilität abgesagt hat.

Kurz erklärt

  • Neocloud: Bezeichnung für junge Anbieter, die gemietete Rechenleistung für KI-Anwendungen in eigenen Rechenzentren bereitstellen.
  • Börsengang (IPO): Der erstmalige Verkauf von Aktien eines Unternehmens an einer Börse.
  • Vertraglich gesicherter Umsatz: Auftragsvolumen, das Kunden vertraglich zugesagt haben, aber noch nicht abgerufen haben.
  • Bewertung: Der rechnerische Marktwert eines Unternehmens, etwa auf Basis einer Finanzierungsrunde.
NscaleJosh PayneKi-BoomBörsengangRechenzentrenMicrosoftAnthropicNeocloud

Meistgelesene News

  1. Börsenkorrektur kommt unweigerlich: So bereiten sich Anleger richtig vor
  2. KI nur für Top-Mitarbeiter: Paysend-CEO setzt auf Leistungsnachweis
  3. Pieper sieht veränderte Marktstruktur als Treiber heftiger Kursausschläge
  4. Iran-Krieg: Hubschrauberabsturz tötet zwei Soldaten, Tankerangriffe bedrohen Hormuz
  5. Iran bietet Öffnung der Straße von Hormus an: Spannungen eskalieren

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.