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Nordex bestätigt starke Q3-Zahlen und meldet Rekord-Cash-Position

Der Windkraftanlagenhersteller steigert den Umsatz um 28 Prozent und verbessert das EBIT deutlich – die Netto-Kassenbestände erreichen einen neuen Höchststand.

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Nordex bestätigt starke Q3-Zahlen und meldet Rekord-Cash-Position

Die Nordex SE hat am Donnerstag ihre vorläufigen Ergebnisse für das dritte Quartal bestätigt. Der deutsche Windkraftanlagenhersteller wies einen Umsatz von 2,186 Milliarden Euro aus, was einem Anstieg von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Das EBITDA lag bei 278,2 Millionen Euro, was einer Marge von 13 Prozent entspricht.

Auch auf der Ergebnissebene fielen die Zahlen deutlich besser aus als im Vorjahr. Das EBIT stieg um 148 Prozent auf 233,3 Millionen Euro. Der Nettogewinn verbesserte sich auf 147,1 Millionen Euro, nach 51,7 Millionen Euro im dritten Quartal 2025. Damit bestätigt das Unternehmen den positiven Trend, den es bereits mit den vorläufigen Zahlen angedeutet hatte.

Der Netto-Kassenbestand überspringt die Zwei-Milliarden-Marke

Besonders ins Auge fällt die Entwicklung der Liquidität. Die Netto-Kassenbestände erreichten 2,031 Milliarden Euro und lagen damit deutlich über den 1,625 Milliarden Euro, die im Geschäftsjahr 2025 ausgewiesen wurden. Der Free Cash Flow belief sich im dritten Quartal auf 379 Millionen Euro, gegenüber 149 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die Rekord-Cash-Position dürfte für Anleger ein zentraler Punkt sein, da sie dem Unternehmen Spielraum für Investitionen und den weiteren Ausbau des Geschäfts gibt.

Der Auftragseingang wächst um 29,5 Prozent auf 2.810 Megawatt

Auch beim Auftragseingang meldete Nordex Zuwächse. Das Volumen belief sich auf 2.810 Megawatt, ein jährliches Plus von 29,5 Prozent. Das Book-to-Bill-Verhältnis lag bei 1,3-mal, was bedeutet, dass der Auftragseingang den Umsatz übersteigt. Der durchschnittliche Verkaufspreis betrug 0,90 Millionen Euro pro Megawatt und lag damit 3 Prozent unter dem Niveau des dritten Quartals 2025. Als Gründe nannte das Unternehmen den Projektumfang und die regionale Mischung der Aufträge. Das Projekt-Rückstandsauftragsbuch erreichte mit 12,2 Milliarden Euro einen Rekordwert.

Nordex hält die im Oktober angehobene Guidance für 2026 aufrecht

Für das Geschäftsjahr 2026 bleibt Nordex bei seiner Prognose, die am 15. Oktober angehoben wurde. Das Unternehmen strebt einen Umsatz zwischen 8,2 und 9,0 Milliarden Euro an, bei einer EBITDA-Marge von 11,5 bis 12,5 Prozent. Der Mittelwert der EBITDA-Guidance entspricht 1,032 Milliarden Euro. Das Management erklärte, dass es weiterhin eine anhaltende Auftragsdynamik für das vierte Quartal 2026 erwartet.

Für deutsche Privatanleger sind die Zahlen in mehrfacher Hinsicht relevant. Nordex gehört zu den großen europäischen Herstellern von Windkraftanlagen und profitiert vom Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Kombination aus steigendem Umsatz, deutlich verbessertem EBIT und einer wachsenden Netto-Cash-Position zeigt, dass das Unternehmen operativ und bilanziell gleichermaßen vorankommt. Gleichzeitig bleibt der Rückgang beim durchschnittlichen Verkaufspreis pro Megawatt ein Punkt, den Marktbeobachter im Blick behalten dürften, da er die Erlösqualität der einzelnen Projekte betrifft.

Die vorgelegten Zahlen sind vorläufig und wurden vom Unternehmen bestätigt. Der Bericht stammt aus einer Meldung von Investing.com. Dieser Artikel wurde mit Unterstützung der KI erstellt und von einem Redakteur überprüft.

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