Morgan Stanley erwartet Fed-Zinssenkungen 2026 trotz Ölpreisschock
Die US-Notenbank wird den Energiepreisschock laut Analysten ignorieren – Anleiheanleger sollten jedoch noch Geduld bewahren.

Trotz der jüngsten Inflationsschübe durch steigende Energiepreise hält Morgan Stanley an seiner Prognose fest: Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) wird ihren Zinssenkungszyklus in der zweiten Jahreshälfte 2026 einleiten. Die Experten der amerikanischen Großbank argumentieren, dass der zugrunde liegende Preisdruck begrenzt bleibt und der langfristige Desinflationstrend intakt ist. Entscheidend für die Fed sei nicht die durch Energiepreise verzerrte Gesamtinflation, sondern die Stabilität der langfristigen Inflationserwartungen.
Diese Erwartungen verharren laut Morgan Stanley auf einem Niveau nahe der Vor-Pandemie-Zeit – ein wichtiges Signal für die Notenbank. Solange keine strukturelle Übertragung auf die Kerninflation stattfindet, dürfte die Fed den aktuellen Energieschock schlicht „durchschauen
