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Milliardärin Rinehart steigt bei Kupferexplorer in Nunavut ein

Hancock Prospecting investiert 6,2 Millionen Dollar und erhält 13,5 Prozent an White Cliff Minerals.

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Milliardärin Rinehart steigt bei Kupferexplorer in Nunavut ein

Die australische Bergbaumilliardärin Gina Rinehart steigt mit ihrem Unternehmen Hancock Prospecting beim Kupferexplorer White Cliff Minerals ein. Hancock investiert umgerechnet 6,2 Millionen US-Dollar (8,7 Millionen Australische Dollar) und erhält dafür einen Anteil von 13,5 Prozent an dem auf das frühe Entwicklungsstadium spezialisierten Unternehmen. Die Aktien von White Cliff legten daraufhin in Sydney um fast 12 Prozent auf einen Cent zu, was einer Marktkapitalisierung von rund 53,3 Millionen Australischen Dollar entspricht.

White Cliff Minerals (ASX: WCN; US-OTC: WCMLF) treibt derzeit sein Rae-Projekt im kanadischen Nunavut voran. Das Projekt befindet sich noch in einer frühen Phase und verfügt weder über ausgewiesene Ressourcenreserven noch über eine wirtschaftliche Machbarkeitsstudie. In den vergangenen Monaten lieferten Bohrungen jedoch starke Ergebnisse, die auf das Potenzial eines bedeutenden Kupfersystems hindeuten. Das Rae-Vorkommen liegt rund 75 Kilometer westlich der Siedlung Kugluktuk im Westen von Nunavut.

Ein strategischer Einstieg zu günstigen Konditionen

Nach den Bedingungen des Deals erwirbt Hancock knapp 516 Millionen Anteile an White Cliff zu je 1,7 Cent pro Aktie. Die Erlöse aus der Platzierung sollen in die Erweiterung der Bohraktivitäten bei Rae sowie in die Beschleunigung der Arbeiten hin zu einer ersten Ressourcenabschätzung am Hauptzielgebiet Danvers fließen, wie das Unternehmen mitteilte.

„Die Investitionsentscheidung von Hancock Prospecting ist ein wichtiger Meilenstein für White Cliff und eine kraftvolle Bestätigung durch Dritte dessen, was wir bei Rae aufbauen“, erklärte Troy Whittaker, Geschäftsführer von White Cliff. „Wir haben in den beiden vergangenen Bohrsaisons nachgewiesen, dass Rae außergewöhnliche Gehalte in einem mineralisierten System mit echtem Potenzial im Maßstab eines gesamten Distrikts liefern kann.“

Kupferpreise nahe historischen Höchstständen

Hancocks Investition in das Junior-Unternehmen erfolgt in einem günstigen Marktumfeld. Die Kupferpreise notieren nahe historischer Höchststände. Am Dienstag lag der Preis bei rund 6,35 US-Dollar pro Pfund, nachdem er in der Vorwoche aufgrund angespannter Angebotsverhältnisse und erwarteter Nachfragesteigerungen aus Stromnetzen, Rechenzentren und der Elektrifizierung Rekordhöhen von über 6,70 US-Dollar pro Pfund erreicht hatte.

Die Beteiligung reiht sich in eine Serie strategischer Investitionen von Hancock Prospecting in Unternehmen kritischer Metalle ein. In den vergangenen Jahren investierte das Unternehmen unter anderem in Arafura Rare Earths, Brazilian Rare Earths sowie im Jahr 2024 in das Kupferprojekt Linderos von Titan Minerals in Ecuador.

Vielversprechende Bohrergebnisse aus Danvers

Das Rae-Projekt befindet sich in der Region Kitikmeot in Nunavut, wo auch das bundesstaatlich unterstützte Grays Bay Road and Port Project entstehen soll. Dieses Vorhaben soll den Arktischen Ozean mit einer ganzjährig befahrbaren Straße in die Nordwest-Territorien verbinden und damit die Erschließung der Region erheblich erleichtern.

Eines der stärksten Analyseergebnisse aus dem Hauptzielgebiet Danvers wurde im Juni gemeldet. Die Bohrung DAN26012 durchschnitt über 7,6 Meter einen Kupfergehalt von 11,38 Prozent ab einer Tiefe von 152,4 Metern. Bereits im Mai 2025 lieferte die Bohrung DAN25005 starke Werte mit 13,7 Metern und einem Kupfergehalt von 7,70 Prozent ab einer Tiefe von rund 61 Metern.

Die Aktie von White Cliff Minerals bewegte sich im Zwölfmonatsspektrum zwischen einem und drei Australischen Cent. Mit dem frischen Kapital und der strategischen Unterstützung durch Hancock Prospecting könnte das Unternehmen nun den nächsten Entwicklungsschritt bei seinem Rae-Projekt einleiten.

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