Miata Metals trifft hochgradiges Gold am Jons Trend in Suriname
Bohrloch 26DDH-JT-026 liefert 13,59 Meter mit 10,33 g/t Gold, darunter 3,56 Meter mit 37,62 g/t Gold.

Miata Metals Corp. (TSXV: MMET; FSE: 8NQ; OTCQX: MMETF) hat neue Bohrergebnisse aus seinem laufenden Diamantbohrprogramm mit einem Umfang von 25.000 Metern am Goldprojekt Sela Creek in Suriname gemeldet. Im Zentrum der am 29. Oktober 2026 veröffentlichten Meldung steht das Bohrloch 26DDH-JT-026, das eine außergewöhnlich hochgradige Interzeption von 13,59 Metern bei 10,33 Gramm Gold pro Tonne (g/t Au) ab 184,41 Metern Tiefe lieferte. Darin enthalten sind 3,56 Meter bei 37,62 g/t Au.
Das Unternehmen bezeichnet das Ergebnis als Schritt-out im Vergleich zum kürzlich gemeldeten Bohrloch 26DDH-JT-025, das 43,0 Meter bei 2,42 g/t Au sowie ein separates Intervall von 25,6 Metern bei 1,96 g/t Au aufwies. Nach Angaben von Miata untermauert JT-026 damit weiterhin die Kontinuität der Mineralisierung durch den zentralen Jons-Trend. Die Aktie notierte zuletzt bei 0,62.
Die Details
Neben dem Hauptintervall kreuzte 26DDH-JT-026 ein separates Intervall von 21,0 Metern bei 1,01 g/t Au ab 207,0 Metern, einschließlich 6,95 Metern bei 1,45 g/t Au ab 219,0 Metern. Dies liefert laut Unternehmen weitere Hinweise auf mehrere gestapelte mineralisierte Zonen im Jons-Trend. Zusätzliche Mineralisierung umfasst 4,52 Meter bei 1,14 g/t Au ab 132,48 Metern sowie 1,0 Meter bei 3,53 g/t Au ab 238,0 Metern.
Das Bohrloch wurde an der Südwestseite des zentralen Jons-Trends niedergebracht und nach Norden-Nordosten gebohrt, um die Fortsetzung des mineralisierten Adersystems in der Tiefe zu testen. Die Mineralisierung im hochgradigen Intervall ist mit starker Silifizierung und einer Silikat-Sulfid-Brekzie innerhalb der nach Südwesten einfallenden Aderschar verbunden. Sichtbares Gold wurde ebenfalls innerhalb des mineralisierten Intervalls beobachtet.
Die Kernproben aus dem hochgradigen Abschnitt zeigen Quarz-Pyrit-Chlorit-Adern, die silikat- und biotitalterten Schiefer durchschneiden, sowie quarz-pyritische extensionsartige Veraderung und Brekziation mit dünnen Brüchen, die mit sichtbarem Gold gefüllt sind. Das zusätzliche 21,0 Meter lange mineralisierte Intervall unterhalb der Hauptinterzeption unterstreicht nach Darstellung des Unternehmens die gestapelte Natur des goldführenden Adersystems im Jons-Trend.
Auch die westlichen und nordwestlichen Schritt-out-Bohrungen wurden ausgewertet. Die Löcher 26DDH-JT-027 bis JT-030 testeten die westliche und nordwestliche Ausdehnung des Jons-Trends sowie die Fortsetzung der Mineralisierung über eine interpretierte Ost-West-streichende Strukturzone nordwestlich des Entdeckungsbereichs der Jons-Pit. JT-027 kreuzte mehrere mineralisierte Intervalle, darunter 3,60 Meter bei 2,63 g/t Au, 6,82 Meter bei 1,05 g/t Au und 15,62 Meter bei 0,65 g/t Au. Die weiter entfernten Löcher JT-028 bis JT-030 ergaben nur schmale mineralisierte Intervalle. Die Ergebnisse liefern damit eine zusätzliche Definition der westlichen und nordwestlichen Begrenzung des primären mineralisierten Systems des Jons-Trends.
Zu den Qualitätssicherungsmaßnahmen erklärte das Unternehmen, dass die Bohrkernproben vor Ort am Sela Creek halbiert und im FiLAB Suriname verarbeitet wurden, einem kommerziellen, nach ISO 9001:2015 zertifizierten Labor. Dort werden die Proben zerkleinert und pulverisiert, bis 85 Prozent durch 88 µm gehen, bevor sie mittels eines 50-g-Feuerassays mit einem Atomic-Absorption-Finish analysiert werden. Für Proben mit Werten über 5,0 g/t Au wird ein weiterer Schnitt aus dem ursprünglichen Pulver genommen und mit gravimetrischem Finish feuerassayt. Bei grobem sichtbarem Gold oder Werten über 10,0 g/t Au wird eine metallische Siebanalyse am groben Rückstandsmaterial durchgeführt. Miata fügt zertifizierte Referenzstandards sowie Leerproben und zerkleinerte Kern-Duplikate zur Qualitätskontrolle ein; alle QAQC-Ergebnisse lagen innerhalb akzeptabler Grenzen.
Hintergrund: Was bisher geschah
Bereits am 01.10.2026 berichtete aktien.news, dass Miata Metals am Sela-Creek-Projekt gestapelte, hochgradige Aufschlüsse im Jons-Trend zutage gefördert hatte und dies nach Angaben des Unternehmens auf das Potenzial für einen Tagebau hindeutete. Im Mittelpunkt stand damals das Bohrloch 26DDH-JT-023, das über eine Mächtigkeit von 35 Metern einen Goldgehalt von 3,41 g/t aus einer Tiefe von 97,7 Metern lieferte. Darin enthalten waren 5,5 Meter mit 15,36 g/t Gold sowie 5,2 Meter mit 3,4 g/t Gold. Ein zweites Bohrloch untermauerte die Ergebnisse: 26DDH-JT-022 ergab 37,9 Meter bei einem Gehalt, der in der damaligen Meldung genannt wurde. Die Aktie des Goldexplorers legte im Handel in Toronto zu.
Mit der nun veröffentlichten Meldung setzt Miata die Reihe der Ergebnisse aus dem zentralen Jons-Trend fort. Die Kombination aus den breiten Intervallen in JT-025 und dem hochgradigen Treffer in JT-026 zeigt nach Einschätzung des Managements eine ermutigende Mischung aus Gehalt, Mächtigkeit und Kontinuität.
Was das für Anleger bedeutet
Für deutsche Privatanleger ist die Meldung vor allem deshalb relevant, weil Miata Metals neben der TSX Venture Exchange auch an der Frankfurter Börse unter dem Kürzel 8NQ sowie am OTCQX unter MMETF handelbar ist. Die Ergebnisse aus dem Jons-Trend sind Explorationsdaten und keine Ressourcenschätzung; sie belegen mineralisierte Intervalle in einzelnen Bohrlöchern, nicht die Wirtschaftlichkeit eines Projekts. Positiv hervorzuheben ist die Tatsache, dass die hochgradige Mineralisierung in der Tiefe und in Schritt-outs bestätigt wurde, was auf ein zusammenhängendes System hindeutet. Zugleich zeigen die nur schmalen Intervalle in den weiter entfernten Löchern JT-028 bis JT-030, dass das mineralisierte System nach Westen und Nordwesten begrenzt ist. Anleger sollten beachten, dass Explorationsergebnisse dieser Art Momentaufnahmen sind und die Bewertung eines Projekts erst durch weitere Bohrungen und eine spätere Ressourcenberechnung möglich wird.
Ausblick
Miata Metals konzentriert seine laufenden Bohrungen auf die zentrale mineralisierte Achse und ihre Abwärts- und Einfallverlängerungen, wo breite und hochgradige Mineralisierung offen bleibt. Zusätzlich arbeitet das Unternehmen an der Identifizierung von Erweiterungen am südöstlichen Ende des Systems. Das Diamantbohrprogramm am Sela Creek umfasst insgesamt 25.000 Meter. Das Unternehmen hält einen 70-Prozent-Anteil am rund 215 Quadratkilometer großen Sela-Creek-Goldprojekt mit der Option, einen vollständigen 100-Prozent-Anteil zu erwerben, sowie ein 70-prozentiges Interesse am Nassau-Goldprojekt, ebenfalls mit der Option auf 100 Prozent. Beide Explorationsobjekte befinden sich im Grünsteingürtel von Suriname.
Kurz erklärt
- g/t Au: Abkürzung für Gramm Gold pro Tonne Gestein und die übliche Maßeinheit für Goldgehalte in Bohrergebnissen.
- Interzeption: Der Abschnitt eines Bohrlochs, in dem eine bestimmte Mineralisierung nachgewiesen wurde.
- Schritt-out: Ein Bohrloch, das in einigem Abstand zu bereits bekannten Bohrlöchern angesetzt wird, um die Ausdehnung einer Mineralisierung zu prüfen.
- Feuerassay: Ein Standardverfahren zur Bestimmung von Goldgehalten, bei dem eine Probe eingeschmolzen und das Edelmetall anschließend gemessen wird.
