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Lexington Gold: Bohrungen in Kroonstad um 400 Prozent gesteigert

Goldprojekt in Südafrika: 64 Primärbohrungen statt bisher 12 – Jorc-Explorationsziel für Q4 geplant.

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Lexington Gold: Bohrungen in Kroonstad um 400 Prozent gesteigert

Das an der AIM notierte Explorationsunternehmen Lexington Gold hat einen deutlichen Fortschritt bei seinem Goldprojekt Kroonstad in Südafrika vermeldet. Die Anzahl der primären Bohrungen stieg um 400 Prozent von 12 auf 64, zudem wurden 73 Bohrlochabweichungen katalogisiert. Das Unternehmen treibt damit die Arbeiten zur Schätzung eines Jorc-konformen Explorationsziels (Joint Ore Reserves Committee) voran, das für das vierte Quartal dieses Jahres geplant ist.

Parallel dazu hat Harmony Gold, ein an der JSE notiertes Goldbergbau- und Explorationsunternehmen, Lexington den Zugang zu einem historischen Kerngebiet gewährt. Dies eröffnet dem Unternehmen zusätzliche Verifizierungsmöglichkeiten für die geologischen Daten.

Deutlich erweiterte Datenbasis

Das aktuelle Ziel des Jorc-Explorationszielprogramms ist ambitioniert: Es soll ein erheblicher Teil der bestehenden unabhängigen, nicht kodexkonformen Schätzung von Erzgehalt und -menge bei Kroonstad bestätigt werden. Diese Schätzung umfasst sechs Millionen bis 62 Millionen Unzen Gold bei Gehalten von etwa 5 g/t bis 11 g/t.

„Wir erweitern die geologische Informationsbasis erheblich, verifizieren und korrelieren diese Informationen und nutzen sie, um ein modernes dreidimensionales geologisches und strukturelles Modell für Kroonstad zu erstellen“, erklärte Dr. Bernard Olivier, CEO von Lexington Gold. Mit nun 64 primären Bohrungen in der Datenbank – zuvor waren es 12 – glaube man, eine deutlich stärkere technische Grundlage zu haben, um ein robustes Jorc-Explorationsziel zu definieren.

Der erweiterte Datensatz werde voraussichtlich eine solidere Basis für die Eingrenzung des mineralisierten Volumens und der Gehaltsverteilung liefern, so Olivier weiter.

Umfassendes Arbeitsprogramm von Shango

Die Umweltberatungsfirma Shango hat jedoch darauf hingewiesen, dass sich das Ausmaß, in dem das bestehende historische Spektrum eingegrenzt werden kann, erst nach Abschluss der geologischen Modellierungs- und Schätzungsarbeiten zuverlässig beurteilen lässt. Das verbleibende Arbeitsprogramm von Shango geht weit über die Digitalisierung der Daten hinaus.

Es umfasst die Fertigstellung der Erfassung, Speicherung und Validierung historischer Daten, die Bestätigung der Bohrlochkronen, interne Qualitätssicherung und -kontrolle, die finale stratigraphische Korrelation sowie die 3D-geologische und strukturelle Modellierung unter Verwendung von Leapfrog Geo. Zudem sollen angemessene obere und untere Tonnage- und Gehaltsspannen geschätzt und ein Jorc-konformer technischer Bericht erstellt werden.

Diese Arbeiten sollen einen kohärenten, nachvollziehbaren und prüfbaren geologischen Datensatz als technische Grundlage für die Modellierungs- und Schätzungsarbeiten etablieren. Nach Abschluss erwartet Shango zudem, Empfehlungen für eine zukünftige Bohrstrategie abzugeben, die darauf ausgelegt ist, das Projekt weiter zu testen und voranzutreiben.

Ausblick auf das vierte Quartal

Lexington Gold gibt an, derzeit damit zu rechnen, substantielle Aktualisierungen bereitzustellen, während das Programm fortschreitet. Dies betrifft die Fertigstellung der Datenbankzusammenstellung und -verifikation, die 3D-geologische und strukturelle Modellierung sowie die anschließende Jorc-Explorationszielschätzung im vierten Quartal dieses Jahres.

„Solche Arbeiten sollten uns eine weitaus stärkere Plattform für die Ausrichtung künftiger Bohrungen bieten und schrittweise vorantreiben, was wir als potenziell bedeutende Witwatersrand-Gold-Chance jenseits des Jorc-Explorationszielstadiums betrachten“, so der Vorsitzende von Lexington Gold, Ed Nealon.

Das Witwatersrand-Becken in Südafrika gehört zu den ergiebigsten Goldlagerstätten der Welt. Für Lexington Gold könnte die systematische Aufarbeitung der historischen Daten und die moderne 3D-Modellierung der Schlüssel sein, um das Potenzial des Projekts Kroonstad vollständig zu erschließen.

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