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IRS-Steuerprüfungen nach DOGE-Kürzungen: Wie hoch ist das Risiko noch?

Nach massiven Personalkürzungen durch DOGE ist der IRS deutlich geschrumpft – doch Experten warnen: Bestimmte Themen bleiben weiterhin im Visier.

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IRS-Steuerprüfungen nach DOGE-Kürzungen: Wie hoch ist das Risiko noch?

Die US-Steuerbehörde IRS steht in dieser Steuersaison unter enormem Druck. Durch Personalstreichungen im Rahmen von Elon Musks Department of Government Efficiency (DOGE) sowie weiteren Budgetkürzungen für das Jahr 2025 hat die Behörde erheblich an Kapazität verloren. Millionen von Steuerzahlern in den USA fragen sich angesichts dieser Entwicklungen, ob eine Steuerprüfung nun weniger wahrscheinlich geworden ist.

Laut dem Taxpayer Advocate Service war der IRS zum 18. Dezember etwa 27 Prozent kleiner als noch zu Beginn des Jahres 2025. Die Mitarbeiterzahl sank von über 102.000 im Januar 2025 auf einen deutlich niedrigeren Stand. Dieser drastische Rückgang betrifft die gesamte Behörde – von der Sachbearbeitung bis hin zu Prüfabteilungen.

Was bedeutet das für Steuerzahler?

Trotz der reduzierten Belegschaft warnen Experten davor, die Gefahr einer Steuerprüfung zu unterschätzen. Bestimmte Themen und Eintragsarten gelten nach wie vor als sogenannte „leicht erreichbare Ziele" für den IRS – also Bereiche, bei denen Unregelmäßigkeiten besonders einfach und schnell aufzudecken sind. Selbst eine verkleinerte Behörde kann sich auf diese Schwerpunkte konzentrieren und dabei effizient vorgehen.

Für deutsche Anleger und Auswanderer mit Steuerpflichten in den USA ist diese Entwicklung besonders relevant. Die USA besteuern ihre Staatsbürger und bestimmte Einwohner weltweit – unabhängig davon, wo sie leben. Wer also US-amerikanische Steuerpflichten hat, sollte die Lage beim IRS genau beobachten.

Steuerfrist am 15. April im Fokus

Die Abgabefrist für US-Steuererklärungen am 15. April sorgt jedes Jahr für Hochbetrieb – sowohl bei Steuerzahlern als auch bei der Behörde selbst. In diesem Jahr fällt dieser Stichtag mit einer Phase zusammen, in der der IRS personell stark geschwächt ist. Das wirft grundlegende Fragen zur Funktionsfähigkeit der Behörde auf.

Ob die Kürzungen langfristig zu einer spürbaren Entlastung für Steuerzahler führen oder ob der IRS seine Prüfkapazitäten durch gezieltere Methoden aufrechterhalten kann, bleibt abzuwarten. Experten zufolge ist es jedenfalls keine gute Strategie, auf eine nachlässige Prüfpraxis zu setzen – denn die Behörde dürfte ihre verbleibenden Ressourcen gezielt auf die erfolgversprechendsten Fälle konzentrieren.

Für Steuerzahler gilt daher weiterhin: Sorgfalt bei der Steuererklärung bleibt das Gebot der Stunde, unabhängig davon, wie groß oder klein der IRS gerade ist.

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