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iPhone 18 Pro: Schwache Nachfrage belastet Apple-Aktie

Erste Vorbestellungsdaten enttäuschen – Analysten sehen Warnsignal für Apple unter neuer Führung.

3 Min
iPhone 18 Pro: Schwache Nachfrage belastet Apple-Aktie

Weniger als eine Woche nach der Vorstellung des ersten iPhones unter CEO John Ternus und der Markteinführung des ersten faltbaren Smartphones von Apple zeichnen sich erste Probleme ab. Die Vorbestellungsdaten für das iPhone 18 Pro und Pro Max fallen nach Einschätzung von Analysten verhalten aus.

Jeff Pu, Analyst bei GF Securities, bewertet die Vorbestellungen für die neuen Geräte als „eher verhalten“. Als Gründe nennt er begrenzte Funktions-Upgrades sowie die gestiegenen Preise. Das iPhone 18 Pro kostet 1.199 US-Dollar, das Pro Max schlägt mit 1.299 US-Dollar zu Buche.

Neue Führung unter Druck

Mit John Ternus, der Anfang des Monats die Führung von Apple übernommen hat, steht das Unternehmen vor einer Bewährungsprobe. Apple wurde in den vergangenen Jahren wiederholt kritisiert, weil die iPhone-Serie an Innovation verloren habe. Ein schwacher Start der neuen Generation wäre unter diesen Umständen ein frühes Warnsignal für Anleger.

Weltweit sind mehr als 2,5 Milliarden aktive Apple-Geräte im Einsatz. Doch die Frage, was das iPhone 18 Pro wirklich von seinen Vorgängern unterscheidet, scheint für viele Kunden nicht ausreichend beantwortet zu sein.

Was bietet das iPhone 18 Pro?

Das iPhone 18 Pro ist mit einem neuen A20-Pro-Chip im 2-Nanometer-Verfahren ausgestattet, der speziell für Apple Intelligence und die KI-gestützte Siri entwickelt wurde. Apple verspricht zudem die größte Steigerung der Akkulaufzeit in der Geschichte der Marke, bedingt durch einen größeren Akku und Fortschritte in der eigenen Siliziumentwicklung. Auch das Kamerasystem wurde überarbeitet und verfügt nun über eine variable Blende für mehr Kontrolle bei Fotoaufnahmen.

Doch diese Neuerungen reichen offenbar nicht aus, um die Kundschaft zu begeistern.

Das faltbare iPhone Duo als Hoffnungsträger

Parallel zum iPhone 18 stellte Apple sein erstes faltbares Smartphone vor: das iPhone Duo. Es verfügt über ein 5,4 Zoll großes Außendisplay und klappt auf, um ein 7,6 Zoll großes Innendisplay freizugeben. Der Einstiegspreis liegt bei 1.999 US-Dollar. Die Vorbestellungen beginnen am 16. Oktober.

Allerdings handelt es sich nicht um ein revolutionäres Produkt. Motorola, Samsung und <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AGOOG">Alphabet vermarkten bereits eigene faltbare Smartphones. Samik Chatterjee, Analyst bei JPMorgan, vermutet dennoch, dass viele Apple-Kunden gezielt auf die Duo-Veröffentlichung warten.

„Bei der Verfolgung der Lieferzeiten in Schlüsselmärkten, darunter USA, China, Deutschland und Großbritannien, als Indikator für die Nachfrage, entwickeln sich die Trends bei den beiden aktuell verfügbaren Varianten für Vorbestellungen niedriger als bei der iPhone-17-Serie in Woche 1“, schrieb Chatterjee. Besonders auf dem chinesischen Markt warteten Verbraucher vermutlich auf das faltbare Telefon.

Siri AI kommt mit iOS 27

Die Einführung der neuen iPhones fällt mit der Veröffentlichung von Apples persönlicher digitaler Assistentin Siri AI im Rahmen des iOS-27-Softwareupdates zusammen. Apple bezeichnet Siri AI als „wesentlich leistungsfähigeren und gesprächigeren Assistenten“, der E-Mails verfassen, Textnachrichten überprüfen und Fragen zu Bildschirminhalten beantworten kann.

Siri war einst ein innovatives Produkt, wurde jedoch von generativen KI-Chatbots wie Claude oder ChatGPT überholt. Apple hofft, mit Siri AI und der enormen Reichweite innerhalb des eigenen Gerätenetzwerks verlorenen Boden gutzumachen.

Auswirkungen auf die Apple-Aktie

Der Großteil der Umsatzerlöse von Apple stammt weiterhin aus dem Smartphone-Verkauf. Im dritten Finanzquartal (Ende 27. Juni) belief sich der Umsatz auf 109,41 Milliarden US-Dollar, wovon 54,25 Milliarden US-Dollar auf iPhone-Verkäufe entfielen.

Die Einführung des iPhone 18 sollte als Katalysator für die Apple-Aktie bis Jahresende wirken. Sollten die Verkäufe tatsächlich stagnieren, würde sich dies im vierten Quartal 2026 im Aktienkurs widerspiegeln. Das Management muss nun hoffen, dass die Kunden tatsächlich auf die Duo-Veröffentlichung im Oktober warten – so wie es JPMorgan-Analyst Chatterjee prognostiziert.

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