IAMGOLD erweitert Goldmineralisierung am Nelligan-Komplex mit starken Bohrergebnissen
Bohrprogramme 2025–2026 bestätigen Tiefenerweiterungen in Nelligan, hochgradige Goldschnitte in Monster Lake und starke Erstresultate in Philibert.

IAMGOLD Corporation hat die Ergebnisse von Assay-Analysen aus den laufenden Bohrprogrammen 2025–2026 am Nelligan Mining Complex bekannt gegeben. Der Komplex befindet sich zu 100 Prozent im Eigentum des Unternehmens. Die Resultate bestätigen sowohl die Tiefenerweiterung der mineralisierten Zonen in Nelligan, Monster Lake und Philibert als auch die Definition bestehender Ressourcen durch engmaschigere Bohrungen an allen drei Lagerstätten.
Nelligan, Philibert und Monster Lake liegen innerhalb eines Radius von 15 Kilometern. Das kombinierte Explorationscamp ist über eine Straße etwa 60 Kilometer südwestlich von Chibougamau in Zentral-Quebec, Kanada, zugänglich. Für deutsche Anleger ist dies ein relevanter Punkt: Der Komplex liegt in einer stabilen, bergbaufreundlichen Jurisdiktion.
Ergebnisse aus Nelligan und Monster Lake
Im Rahmen des Nelligan-Bohrprogramms berichtet IAMGOLD über Assay-Ergebnisse von 47 Diamantkernbohrungen mit insgesamt 20.641 Metern. Diese Bohrungen wurden zwischen Juni 2025 und Juni 2026 fertiggestellt. Das Gesamttotal umfasst 35 Infill-Bohrungen innerhalb der Ressourcen-Hülle, sieben tiefere Explorationsbohrungen zur Prüfung der Erweiterung der Nelligan-Lagerstätte nach unten sowie fünf Explorationsbohrungen außerhalb des Ressourcenbereichs. Einige der Infill- und tieferen Bohrungen mussten aufgrund übermäßiger Abweichung neu angearbeitet werden.
Zu den Höhepunkten in der Zone 36 zählen 77,0 Meter bei 2,23 g/t Gold in der Bohrung NE-26-272, einschließlich 1,5 Meter bei 13,9 g/t Au. In der Bohrung NE-26-288A wurden 25,15 Meter bei 4,02 g/t Au sowie 29,15 Meter bei 2,18 g/t Au und 21,65 Meter bei 2,48 g/t Au durchteuft. Die Bohrung NE-26-297 lieferte 48,05 Meter bei 1,84 g/t Au.
In der Renard Zone stechen 37,28 Meter bei 3,62 g/t Au in der Bohrung NE-26-297 hervor, einschließlich 8,5 Meter bei 10,61 g/t Au. Die Bohrung NE-26-288A ergab 22,0 Meter bei 4,47 g/t Au, einschließlich 1,0 Meter bei 32,8 g/t Au. In der Fußzone (Footwall Zone) traf die Bohrung NE-25-266 auf 7,5 Meter bei 14,37 g/t Au, einschließlich 3,0 Meter bei 33,8 g/t Au.
Am Monster Lake lieferten die Bohrungen in der Megane Zone innerhalb der Haupt-Scherzone besonders hochgradige Schnitte. Die Bohrung ML-26-318 ergab 7,3 Meter bei 49,6 g/t Au, einschließlich 1,0 Meter bei 155,6 g/t Au. Die Bohrung ML-26-302 traf auf 10,35 Meter bei 22,99 g/t Au, einschließlich 1,0 Meter bei 144,6 g/t Au. Die Tiefenerweiterung der Megane Zone bestätigte sich in der Bohrung ML-25-293 mit 7,7 Meter bei 24,77 g/t Au.
Erstes Programm in Philibert liefert starke Resultate
In Philibert bestätigte das erste Bohrprogramm die zuvor definierten Zonen und Grade. In der Red Fox Zone lieferte die Bohrung PB-26-533 20,5 Meter bei 2,51 g/t Au, einschließlich 4,0 Meter bei 6,20 g/t Au. Die Bohrung PB-26-516 ergab 11,5 Meter bei 4,23 g/t Au, einschließlich 3,0 Meter bei 15,15 g/t Au. In der Arctic Fox Zone traf die Bohrung PB-26-561 auf 11,9 Meter bei 6,05 g/t Au, einschließlich 6,0 Meter bei 8,15 g/t Au. Die Tiefenerweiterung Arctic Fox bestätigte die Bohrung PB-26-581 mit 29,3 Meter bei 3,39 g/t Au.
Renaud Adams, Präsident und Chief Executive Officer von IAMGOLD, kommentierte: "Durch die Konsolidierung von Nelligan, Monster Lake und Philibert haben wir einen der größten Goldcamps Kanadas vor Produktionsbeginn geschaffen. Diese Ergebnisse unterstreichen die Größe, Qualität und das Wachstumspotenzial des Komplexes." Das Unternehmen plant, seine nächste Explorationsaktualisierung im ersten Halbjahr 2027 bereitzustellen, gefolgt von einer Vorstudie zur Wirtschaftlichkeit (Preliminary Economic Assessment).
Marie-France Bugnon, Vizepräsidentin Exploration für IAMGOLD, erklärte: "In Nelligan setzt sich die Mineralisierung nach unten fort, wobei mehrere Schnitte deutlich über dem aktuellen Durchschnitt der Mineralressourcen liegen." In Monster Lake habe man die Megane Zone bis in eine Tiefe von 600 Metern erweitert. In Philibert habe das erste Bohrprogramm das Vertrauen in die bevorstehende Schätzung der Mineralressourcen erhöht und zusätzliches Potenzial in der Tiefe angedeutet.
Für Anleger bleibt festzuhalten: Der vollständig im Eigentum von IAMGOLD befindliche Komplex bietet nach Unternehmensangaben eine attraktive Möglichkeit für organisches Wachstum und stärkt die Pipeline des Konzerns als führender Intermediate-Goldproduzent. Die vollständigen Assay-Ergebnisse sind in Tabelle 1 der Pressemitteilung enthalten.
