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Goldpreis steigt wegen Handelskonflikt-Sorgen

Zölle, Rezessionsängste und Fed-Daten treiben Anleger in sichere Häfen

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 Goldpreis steigt wegen Handelskonflikt-Sorgen

Der Goldpreis ist am Dienstag gestiegen, nachdem er in der vorherigen Sitzung ein fast vierwöchiges Tief erreicht hatte. Grund für die Erholung ist die wachsende Besorgnis über eine mögliche Eskalation des globalen Handelskonflikts zwischen den Vereinigten Staaten und ihren wichtigsten Handelspartnern. Diese Unsicherheit hat die Nachfrage nach sicheren Anlageformen wie Gold erhöht. Der Spotpreis für Gold lag zuletzt um 0,5 Prozent höher bei 2.996,60 US-Dollar je Unze. Am Montag hatte das Edelmetall mit dem niedrigsten Stand seit dem 13. März einen zwischenzeitlichen Rückschlag verzeichnet.

Auch die US-Goldfutures konnten zulegen und stiegen um 1,3 Prozent auf 3.010,70 US-Dollar. Der Anstieg erfolgte im Kontext neuer Aussagen von US-Präsident Donald Trump, der am Montag eine Verschärfung der Zölle gegenüber China in Aussicht stellte. Gleichzeitig kündigte die Europäische Union Vergeltungsmaßnahmen an, was die Sorge vor einem langanhaltenden Handelskonflikt weiter verstärkte. Analysten wiesen darauf hin, dass eine Eskalation des Handelsstreits das Risiko einer weltweiten Rezession erhöhe und Anleger daher verstärkt in sichere Häfen wie Gold investierten.

Trotz der jüngsten Schwankungen bleibe der Goldpreis laut Einschätzungen von Experten insgesamt auf einem stabilen Aufwärtstrend. Präsident Trump erklärte, dass er derzeit keine Pause bei den Zöllen plane, um Verhandlungen mit Handelspartnern zu erleichtern. Dennoch kündigte er Gespräche mit China, Japan und weiteren Ländern über bestehende und geplante Handelsabgaben an.

Gold erreichte am 3. April mit 3.167,57 US-Dollar ein Allzeithoch. Beobachter rechnen damit, dass die Märkte in den kommenden Tagen stark auf neue Impulse reagieren werden. Im Fokus stehen dabei das am Mittwoch erwartete Protokoll der jüngsten Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve sowie die für Donnerstag und Freitag angekündigten Daten zum US-Verbraucherpreisindex (CPI) und Produzentenpreisindex (PPI). Diese Veröffentlichungen könnten Hinweise auf den weiteren Kurs der US-Geldpolitik geben.

Laut aktuellen Prognosen preisen die Märkte Zinssenkungen durch die US-Notenbank im Umfang von rund 93 Basispunkten bis Dezember ein. Auch andere Edelmetalle zeigten sich am Dienstag uneinheitlich. Silber verlor leicht um 0,1 Prozent auf 30,09 US-Dollar je Unze, Platin stieg um 1,3 Prozent auf 925,35 US-Dollar, während Palladium um 0,3 Prozent auf 915,80 US-Dollar fiel.

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