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Goldpreis erholt sich nach Kurseinbruch leicht

Zentralbankkäufe und Krisenangst stabilisieren Nachfrage trotz Handelskonflikt und Zwangsverkäufen

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 Goldpreis erholt sich nach Kurseinbruch leicht

Der Goldpreis hat sich am Montag teilweise von seinen vorherigen Verlusten erholt. Zuvor war der Preis des Edelmetalls auf ein Drei-Wochen-Tief gefallen. Auslöser waren Verkäufe von Anlegern, die ihre Verluste aus anderen Anlageklassen kompensieren wollten. Befürchtungen über eine globale Rezession infolge eines sich zuspitzenden Handelskriegs hatten die Märkte zusätzlich unter Druck gesetzt.

Zu Beginn der Sitzung fiel der Goldpreis um etwa zwei Prozent und erreichte den niedrigsten Stand seit dem 13. März. Später konnte sich der Preis erholen und notierte zuletzt 0,6 Prozent im Minus bei 3.019,63 US-Dollar je Unze. Die US-Goldfutures verzeichneten hingegen ein leichtes Plus von 0,1 Prozent und lagen bei 3.037,30 US-Dollar.

Bereits am Freitag hatte Gold über drei Prozent an Wert verloren. Die Verluste standen im Zusammenhang mit überraschend umfangreichen Zollmaßnahmen durch den US-Präsidenten, die weltweit für Verunsicherung sorgten. In der Folge büßten US-Aktien rund sechs Billionen US-Dollar an Marktwert ein. Japans Nikkei-Index verzeichnete am Montag einen Rückgang von fast neun Prozent.

Als Reaktion auf die US-Maßnahmen verhängte China unter anderem zusätzliche Zölle von 34 Prozent auf sämtliche US-Waren und beschränkte die Ausfuhr bestimmter Seltener Erden. Analysten berichteten von einer Zunahme an Zwangsverkäufen, da Anleger Verluste in anderen Bereichen ausgleichen mussten. Gleichzeitig wurde betont, dass die fundamentalen Aussichten für Gold weiterhin positiv seien.

Unterstützung für den Goldpreis kam durch Käufe von Zentralbanken sowie durch eine verstärkte Nachfrage nach sicheren Anlagen. Chinas Zentralbank erhöhte ihre Goldreserven im März bereits den fünften Monat in Folge. Diese Käufe wirkten preisstabilisierend und könnten laut Analysten das Vertrauen anderer Investoren in das Edelmetall stärken.

Auch andere Edelmetalle zeigten gemischte Entwicklungen. Der Preis für Silber stieg um 1,2 Prozent auf 29,92 US-Dollar je Unze, nachdem zuvor der niedrigste Stand seit fast sieben Monaten erreicht worden war. Platin verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 914,35 US-Dollar, während Palladium 0,7 Prozent verlor und bei 905,31 US-Dollar lag.

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