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Goldpreis stabil trotz dünnem Handel

Anleger richten Blick auf Fed-Politik und mögliche Trump-Dekrete

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Goldpreis stabil trotz dünnem Handel

Der Goldpreis zeigte sich am Montag stabil, während das Handelsvolumen aufgrund der Feiertagssaison gering blieb. Anleger konzentrieren sich weiterhin auf die geldpolitische Ausrichtung der US-Notenbank für das kommende Jahr. Diese hatte bei ihrer jüngsten Sitzung eine schrittweise Lockerung signalisiert, was das Interesse am Edelmetall steigerte. Spotgold verzeichnete einen Anstieg von 0,3 % und notierte bei 2.628,63 US-Dollar pro Unze, wobei es in einer engen Spanne von 16 US-Dollar gehandelt wurde. Die US-Gold-Futures hingegen sanken leicht um 0,1 % auf 2.643,10 US-Dollar.

Ein Analyst von UBS, Giovanni Staunovo, sprach von einem „ruhigen Tag mit geringerer Liquidität und begrenzten Datenveröffentlichungen während der Feiertage“. Er bleibt optimistisch für Gold und erwartet einen Anstieg auf 2.800 US-Dollar pro Unze bis Mitte 2025. Die jüngste Zinssenkung der Federal Reserve um 25 Basispunkte am 18. Dezember führte jedoch zu einem Rückgang der Goldpreise auf den niedrigsten Stand seit dem 18. November. Grund dafür war die Prognose der Notenbank, wonach 2025 weniger Zinssenkungen geplant sind.

Unterstützung erhielt die Fed durch gestiegene Konsumausgaben in den USA im November, was ihre restriktive Haltung untermauert. Dies wurde auch von Mary Daly, Präsidentin der Federal Reserve von San Francisco, bestätigt. Höhere Zinssätze beeinträchtigen jedoch die Attraktivität von Gold, das keine Zinsen abwirft.

Michael Langford, Chief Investment Officer von Scorpion Minerals, betonte, dass der Goldmarkt derzeit seitwärts tendiere. Er wies darauf hin, dass die Geldpolitik der Federal Reserve auf steigende Zinssätze in der zweiten Jahreshälfte ausgerichtet sei. Zudem könnten die bevorstehenden präsidialen Dekrete von Donald Trump, der bald sein Amt antritt, für Marktvolatilität sorgen und den Goldpreis potenziell steigen lassen.

Neben Gold entwickelten sich auch andere Edelmetalle positiv. Der Silberpreis stieg um 0,8 % auf 29,75 US-Dollar pro Unze, während Platin um 1,3 % auf 938,43 US-Dollar zulegte. Palladium zeigte sich stabil bei 920,53 US-Dollar. Gold bleibt aufgrund seiner Funktion als sicherer Hafen besonders in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten gefragt, was seine Attraktivität trotz gegenläufiger Zinseinflüsse stärkt.

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