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Goldman Sachs: Trump-Zölle könnten EU-BIP um bis zu 0,2% belasten

Die Investmentbank Goldman Sachs warnt vor wirtschaftlichen Folgen der von US-Präsident Trump angekündigten Grönland-Zölle. Acht europäische Länder, darunter Deutschland, könnten mit einem BIP-Rückgang von 0,1% bis 0,2% konfrontiert werden.

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Goldman Sachs: Trump-Zölle könnten EU-BIP um bis zu 0,2% belasten

Goldman Sachs-Ökonomen haben die potenziellen Auswirkungen der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Strafzölle auf acht europäische Nationen analysiert. Laut ihrer Einschätzung würden die Maßnahmen das reale Bruttoinlandsprodukt der betroffenen Länder um 0,1% bis 0,2% senken. Allerdings betonen die Analysten, dass erhebliche Unsicherheit über die tatsächliche Umsetzung der Zollpläne besteht.

Gestaffelte Zollerhöhungen geplant

Trump kündigte an, ab dem 1. Februar einen Zoll von 10% auf Importe aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Finnland zu erheben. Der Zollsatz soll zum 1. Juni auf 25% angehoben werden und so lange bestehen bleiben, bis eine Einigung über den Kauf Grönlands durch die USA erzielt wird. Die Maßnahme würde zusätzlich zu allen bereits bestehenden Zöllen greifen.

270 Milliarden Euro Handelsvolumen betroffen

Die angekündigten Zölle würden EU-Mitgliedstaaten treffen, deren jährliche Exporte in die USA einen Wert von rund 270 Milliarden Euro ausmachen. Dies entspricht etwa der Hälfte der gesamten EU-Ausfuhren nach Amerika. Besonders stark betroffen wären Deutschland, die Niederlande und Finnland, wo die betroffenen Exporte jeweils 3% bis 3,5% des Bruttoinlandsprodukts ausmachen.

Unsicherheit über Umsetzung

Die Goldman Sachs-Ökonomen betonen in ihrer Analyse ausdrücklich, dass die tatsächliche Implementierung der Zollmaßnahmen höchst unsicher bleibe. Die ungewöhnliche Verknüpfung der Handelspolitik mit territorialen Ambitionen bezüglich Grönlands macht eine verlässliche Prognose schwierig. Dennoch zeigt die Analyse die potenzielle wirtschaftliche Verwundbarkeit der europäischen Exportnationen gegenüber US-Handelsbeschränkungen.

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