Freeport sichert sich Grasberg-Mine in Indonesien bis Ressourcenende
US-Bergbaukonzern verlängert Betriebsrechte für weltgrößte Kupfer- und Goldmine durch Einigung mit Jakarta.

Der US-amerikanische Bergbaukonzern Freeport-McMoRan hat sich den langfristigen Zugang zur Grasberg-Mine in Indonesien gesichert. Das Unternehmen einigte sich mit der Regierung in Jakarta darauf, die Betriebsrechte für die Kupfer- und Goldlagerstätte bis zur vollständigen Erschöpfung der Ressourcen zu verlängern. Die Mine gilt als eine der weltweit größten ihrer Art.
Im Rahmen einer Absichtserklärung wird die Sonderbergbaulizenz für die Tochtergesellschaft PT Freeport Indonesia entsprechend angepasst. Die Vereinbarung ermöglicht den Betrieb über die derzeitigen Genehmigungsfristen hinaus und muss noch von der indonesischen Regierung final genehmigt werden. Die bestehenden Governance- und Betriebsstrukturen im Bergbaugebiet Grasberg in der Provinz Papua bleiben dabei unverändert.
Freeport behält seinen Anteil von 48,76 Prozent an PT Freeport Indonesia zunächst bis zum Jahr 2041. Danach ist der Konzern verpflichtet, einen Anteil von 12 Prozent kostenfrei an staatliche indonesische Stellen zu übertragen. Die eigene Beteiligung würde sich dadurch auf etwa 37 Prozent reduzieren.
Höhere Investitionen in Exploration
Die Vereinbarung verpflichtet Freeport zu deutlich höheren Explorationsausgaben. Zudem sind erweiterte Studien zur Erschließung langfristiger Ressourcen sowie potenzieller Erweiterungen in Grasberg vorgesehen. Dies soll die nachhaltige Nutzung der Lagerstätte über Jahrzehnte hinweg sicherstellen.
Die endgültige Verlängerung der Betriebsrechte steht unter dem Vorbehalt, dass Indonesien eine geänderte Lizenz ausstellt, die alle vereinbarten Bedingungen widerspiegelt. Die Grasberg-Mine ist für Freeport-McMoRan von strategischer Bedeutung und zählt zu den wichtigsten Assets des Konzerns.
