Freegold durchteuft 3,10 g/t Gold auf 102,8 Metern in Alaska
Bohrergebnisse von Golden Summit zeigen hochgradige Abschnitte und treiben Vorstudie voran.

Freegold Limited (TSX: FVL, OTC: FGOVF) hat neue Bohrergebnisse aus seinem 2026er Programm auf dem Goldprojekt Golden Summit in Alaska vorgelegt. Das Unternehmen durchteufte unter anderem 102,8 Meter mit 3,10 Gramm Gold pro Tonne (g/t Au), einschließlich eines hochgradigen Abschnitts von 55,9 Metern mit 5,18 g/t Au. Die Ergebnisse stammen aus dem laufenden Programm, das bereits mehr als 52.000 Meter Bohrungen umfasst.
Besonders hervorzuheben ist Bohrloch GS2634, das am südlichen Ende des Cleary-Bereichs abgeteuft wurde. Es durchteufte eine breite mineralisierte Zone von 102,8 Metern mit 3,10 g/t Au ab einer Tiefe von 460,2 Metern. Darin enthalten ist ein höherwertiges Intervall von 55,9 Metern mit 5,18 g/t Au. Einzelne Proben ergaben sogar 183,4 g/t Au über 1,2 Meter, assoziiert mit einer Störungsstruktur mit Pyrit-Arsenopyrit. Die Bohrung musste aufgrund technischer Probleme vor der geplanten Endteufe von 700 Metern eingestellt werden – die Mineralisation bleibt in der Tiefe offen.
Bohrloch GS2641 am östlichen Ende von Cleary lieferte 5,8 Meter mit 71,46 g/t Au ab 154,5 Metern sowie 78 Meter mit 1,27 g/t Au ab 206,4 Metern. Ein Highlight darin ist ein Abschnitt von 3,1 Metern mit 133,15 g/t Au, der mit einer quarzgebundenen Brekzie mit Pyrit-Arsenopyrit-Jamesonit in Verbindung steht. Diese Ergebnisse unterstreichen das Potenzial für höhere Gehalte im Cleary-Bereich.
Technische Arbeiten für die Vorstudie schreiten voran
Das 2026er Programm von Freegold dient nicht nur der Exploration, sondern auch der technischen Vorbereitung für eine Preliminary Feasibility Study (PFS), die für 2027 angestrebt wird. Sechs der acht geplanten geotechnischen Bohrungen sind bereits abgeschlossen, erste Kernproben wurden zur Prüfung der Gesteinsqualität, Festigkeit und Hangstabilität eingereicht. Die metallurgischen Tests schreiten ebenfalls voran.
Ein wichtiger Infrastrukturmeilenstein wurde mit dem Anschluss des Explorationscamps an das Stromnetz erreicht. Dies verbessert die Betriebseffizienz und reduziert gleichzeitig Dieselverbrauch, Lärm und Emissionen. Das Upgrade stärkt die Standortinfrastruktur für die laufenden Explorations- und technischen Programme.
Parallel dazu werden vielversprechende neue Technologien wie der Albion ProcessTM Oxidation CIL und der GlassLock ProcessTM evaluiert, um Goldrückgewinnungsraten von über 90 Prozent zu erreichen. Diese werden neben bewährten Biox- und POX-Verfahren geprüft. Die endgültige Entscheidung über das PFS-Flowsheet steht noch aus, weitere metallurgische Arbeiten an den Bohrdaten von 2025 und 2026 sollen die Datengrundlage erweitern.
Ressourcenbasis und Explorationspotenzial
Die aktuelle Mineralressource von Freegold am Golden Summit umfasst 17,2 Millionen Unzen in der Kategorie "Indicated" mit einem Gehalt von 1,24 g/t Au sowie 11,9 Millionen Unzen "Inferred" mit 1,04 g/t Au, Stand Juli 2025. Das Grundstück erstreckt sich über mehr als 13 Kilometer, während die Hauptressource derzeit auf nur 1,5 Kilometer konzentriert ist.
Das Unternehmen sieht erhebliches Potenzial für weitere Entdeckungen außerhalb des aktuellen Ressourcenbereichs. Die Anwendung der gewonnenen geologischen Erkenntnisse auf das umfangreiche, noch unerschlossene Landpaket könnte eine Pipeline hochpriorisierter Explorationsziele erschließen. Condemnation-Bohrungen verfeinern die Grenzen der mineralisierten Körper und bewerten potenzielle Infrastrukturstandorte, während Infill-Bohrungen die Zuverlässigkeit der Ressourcenabschätzung erhöhen.
Weitere Ergebnisse werden in den kommenden Monaten erwartet, da Bohrungen, Probenahmen und analytische Arbeiten fortgesetzt werden. Das Programm soll einen stetigen Nachrichtenfluss gewährleisten und das Projekt einer aktualisierten Mineralressourcenschätzung sowie einer umfassenden PFS-Bewertung näherbringen.
