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Fed-Gouverneur Miran signalisiert Bereitschaft für längere Amtszeit

Stephen Miran würde gerne im Amt bleiben, doch die Entscheidung liegt bei Präsident Trump.

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Fed-Gouverneur Miran signalisiert Bereitschaft für längere Amtszeit

Fed-Gouverneur Stephen Miran hat am Mittwoch seine Bereitschaft signalisiert, längerfristig bei der US-Notenbank zu bleiben. In einem Interview mit Fox Business erklärte er, er wäre "sehr glücklich", falls er darum gebeten werde. Allerdings betonte Miran, dass die Entscheidung nicht in seinen Händen liege.

Der Ökonom besetzt derzeit einen Sitz im Gouverneursrat der Federal Reserve, dessen reguläre Amtszeit bereits abgelaufen ist. Dies macht seinen Posten zum einzigen Sitz, für den Präsident Donald Trump unmittelbar einen Nachfolger nominieren kann. Trump hat bereits angekündigt, den ehemaligen Fed-Gouverneur Kevin Warsh für die Leitung der Zentralbank nominieren zu wollen.

Die personelle Situation bei der Fed könnte sich in den kommenden Wochen weiter verändern. Fed-Chef Jerome Powell hat bislang nicht öffentlich gemacht, ob er nach dem Ende seiner Amtszeit als Vorsitzender Mitte Mai auch aus dem Gouverneursrat ausscheiden wird. Sollte Powell zurücktreten, würde ein weiterer Sitz für eine Neubesetzung frei.

Komplexe Entscheidungslage

"Was im weiteren Verlauf dieses Jahres geschieht, wird von einer Vielzahl von Faktoren abhängen", erläuterte Miran gegenüber Larry Kudlow. Die Besetzung hänge davon ab, ob ein Sitz frei werde, von der Entscheidung des Präsidenten sowie von den Entscheidungen des Senats, der Nominierungen bestätigen muss.

Die Personalfragen bei der Federal Reserve haben für die Finanzmärkte erhebliche Bedeutung. Der Gouverneursrat bestimmt maßgeblich die Geldpolitik der weltgrößten Volkswirtschaft und beeinflusst damit auch die globalen Kapitalmärkte. Deutsche Anleger beobachten die Entwicklung genau, da Fed-Entscheidungen direkt auf europäische Zinsen und den Euro-Dollar-Kurs wirken.

Miran gilt als Vertreter einer eher zurückhaltenden Geldpolitik. Seine mögliche längere Amtszeit könnte daher Signalwirkung für die künftige Ausrichtung der Fed haben. Die endgültige Klärung der Personalfragen dürfte jedoch noch einige Wochen in Anspruch nehmen.

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