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Fed genehmigt Columbia Financial Umwandlung und Northfield-Übernahme

Der US-Notenbankrat gibt grünes Licht für eine bedeutende Bankenfusion in New Jersey mit einem kombinierten Vermögen von 18,1 Milliarden Dollar.

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Fed genehmigt Columbia Financial Umwandlung und Northfield-Übernahme

Die Federal Reserve hat am Freitag die Anträge der Columbia Bank MHC und der Columbia Financial, Inc. aus Fair Lawn, New Jersey, genehmigt. Das Vorhaben umfasst zwei wesentliche Schritte: den Wechsel von einer genossenschaftlichen Struktur in eine Aktiengesellschaft sowie die Übernahme der Northfield Bancorp, Inc. Damit ebnet die US-Notenbank den Weg für eine bedeutende Konsolidierung im Bankenmarkt der Ostküste.

Die Genehmigung erlaubt es Columbia Financial, durch die Übernahme der Columbia Bank aus Fair Lawn zur sogenannten Savings and Loan Holding Company zu werden. Gleichzeitig erhielt das Unternehmen die Erlaubnis, die Northfield Bancorp aus Woodbridge, New Jersey, zu übernehmen – und damit indirekt auch die Northfield Bank aus Staten Island, New York. Nach Abschluss der Transaktion sollen beide Unternehmen jeweils miteinander verschmolzen werden: Northfield Bancorp mit Columbia Financial und Northfield Bank mit der Columbia Bank.

Dimensionen der geplanten Fusion

Die Größenordnung des Zusammenschlusses ist beachtlich. Die Columbia Bank MHC bringt eine Bilanzsumme von rund 11,0 Milliarden US-Dollar sowie konsolidierte Einlagen von etwa 8,5 Milliarden US-Dollar in die Transaktion ein. Die Northfield Bancorp ergänzt das Bild mit einer Bilanzsumme von rund 5,8 Milliarden US-Dollar und konsolidierten Einlagen von etwa 4,0 Milliarden US-Dollar.

Nach Abschluss der geplanten Umwandlung und Übernahme würde Columbia Financial mit einer kombinierten Bilanzsumme von rund 18,1 Milliarden US-Dollar zur 110. größten versicherten Depotorganisation in den gesamten Vereinigten Staaten aufsteigen. Die aktuellen Einlagen der Columbia Bank MHC entsprechen dabei weniger als 1 Prozent der gesamten Einlagen aller versicherten Kreditinstitute in den USA – ein Hinweis darauf, dass die Transaktion keine systemrelevante Größenordnung erreicht.

Wettbewerbs- und Kapitalprüfung bestanden

Der Gouverneursrat der Federal Reserve erhielt im Rahmen des Genehmigungsverfahrens zwei ablehnende Stellungnahmen zu dem Vorhaben. Der Rat stellte jedoch fest, dass alle relevanten Erwägungen mit einer Genehmigung vereinbar sind. Auch das US-Justizministerium prüfte die potenziellen Auswirkungen auf den Wettbewerb und kam zu dem Schluss, dass das Vorhaben keine erheblichen nachteiligen Auswirkungen auf den Wettbewerb haben werde.

Dabei ist zu beachten, dass Columbia Financial und Northfield Bancorp über Tochterbanken verfügen, die in den Bankenmärkten von New York City und Philadelphia in direktem Wettbewerb stehen. Trotz dieser Überschneidungen sah das Justizministerium keinen Anlass zur Beanstandung. Alle beteiligten Institute – Columbia Bank MHC, Northfield Bancorp und ihre jeweiligen Tochterinstitute – sind laut Fed gut kapitalisiert. Auch nach Abschluss der Transaktion soll die Kapitalausstattung aller beteiligten Einheiten solide bleiben.

Für deutsche Anleger und Beobachter des US-Bankenmarkts verdeutlicht dieser Schritt einen anhaltenden Konsolidierungstrend unter mittelgroßen Regionalbanken an der amerikanischen Ostküste. Solche Fusionen sind in den USA ein gängiges Mittel, um Skaleneffekte zu erzielen, die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Großbanken zu stärken und regulatorische Kosten effizienter zu tragen.

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