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Euro Manganese: PEA bestätigt starke Renditen für Chvaletice-Projekt

Eine neue Wirtschaftsstudie belegt die Robustheit des tschechischen Manganprojekts mit einem Kapitalwert von 492 Millionen Dollar.

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Euro Manganese: PEA bestätigt starke Renditen für Chvaletice-Projekt

Euro Manganese hat die Ergebnisse einer vorläufigen wirtschaftlichen Bewertung (Preliminary Economic Assessment – PEA) für sein Chvaletice-Projekt in der Tschechischen Republik veröffentlicht. Die Studie weist einen internen Zinsfuß (IRR) nach Steuern von 13,8 % und einen Kapitalwert (Net Present Value) nach Steuern von 492 Millionen US-Dollar aus. Das an der TSX-V notierte Unternehmen sieht sich damit in seiner Erschließungsstrategie bestätigt.

Das Projekt soll über eine Minenlaufzeit von 26 Jahren jährlich rund 150.000 Tonnen hochreines Mangansulfat-Monohydrat produzieren. Euro Manganese verfolgt dabei einen phasenweisen Bauansatz: Die Kapitalkosten für Phase 1 werden auf 627,5 Millionen US-Dollar geschätzt, für Phase 2 auf weitere 197,8 Millionen US-Dollar. Dieser Ansatz soll die Kapitaleffizienz steigern und Investitionen an der tatsächlichen Marktnachfrage ausrichten.

Strategische Bedeutung für Europa

CEO Martina Blahova betont die Bedeutung der jüngsten Optimierungsarbeiten: „Die Veröffentlichung dieser PEA-Ergebnisse markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein für das Chvaletice-Projekt. Unsere jüngsten Optimierungsarbeiten haben messbare Verbesserungen bei der Rückgewinnung geliefert, was sowohl die Stärke unserer technischen Strategie als auch die Zuverlässigkeit unseres Prozesses bestätigt." Sie hebt zudem eine operative Marge von 48 % hervor, die das Projekt auch in schwierigen Marktphasen widerstandsfähig machen soll.

Blahova ergänzt, dass konservative Annahmen zur Produktpreisgestaltung dem Projektprofil zugrunde liegen – ein Ansatz, der die Verlässlichkeit der Prognosen unterstreicht. „Trotz der herausfordernden Markt- und Preisbedingungen belegen die PEA-Ergebnisse die Stärke und Widerstandsfähigkeit des Projekts", so die CEO. Zusätzliche Einnahmequellen aus Nebenprodukten sollen die Wirtschaftlichkeit des Projekts weiter stärken.

Vorsitzender Rick Anthon verweist auf die einzigartige Marktposition des Unternehmens: Da es in Europa keine aktiven Manganminen gibt, könnte Chvaletice der einzige integrierte Produzent von hochreinem Mangan in Europa und Nordamerika werden. „Die strategische Relevanz des Projekts, kombiniert mit seinen starken Umweltreferenzen und der wachsenden kommerziellen Dynamik, bestärkt unser Vertrauen in seinen langfristigen Wert", erklärt Anthon. Er sieht das Projekt als potenziellen Eckpfeiler der entstehenden europäischen Lieferkette für Batteriematerialien.

Nächste Schritte: Machbarkeitsstudie bis 2027

Euro Manganese plant nun, das Projekt in Richtung einer vollständigen Machbarkeitsstudie voranzutreiben, deren Abschluss für die erste Hälfte des Jahres 2027 vorgesehen ist. Parallel dazu konzentriert sich das Unternehmen auf mehrere strategische Prioritäten:

  • Sicherung der Projektfinanzierung
  • Abschluss des Erwerbs der verbleibenden Oberflächenrechte
  • Förderung laufender Genehmigungsverfahren
  • Maximierung nicht verwässernden Kapitals durch EU- und tschechische Staatszuschüsse

Das Chvaletice-Projekt gewinnt vor dem Hintergrund der europäischen Bemühungen um sichere Lieferketten für Batteriematerialien an Bedeutung. Mangan ist ein wesentlicher Bestandteil moderner Lithium-Ionen-Batterien, die in Elektrofahrzeugen eingesetzt werden. Europa ist derzeit stark von Importen abhängig – ein Umstand, den Euro Manganese mit seinem tschechischen Projekt langfristig verändern möchte.

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