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Einbruch deutscher Exporte

USA und China verzeichnen starke Rückgänge, Wachstum in anderen Märkten

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Einbruch deutscher Exporte

Deutschlands Exportwirtschaft erlebt einen deutlichen Dämpfer, besonders im Handel mit ihren Hauptpartnern außerhalb der Europäischen Union. Die jüngsten Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen einen erheblichen Rückgang der Ausfuhren im Dezember, insbesondere in die USA und China, die als wichtigste Handelspartner gelten. Im Vergleich zum Vormonat November sanken die Exporte in Länder außerhalb der EU um 4,0 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember sogar um 9,2 Prozent. Dies stellt eine signifikante Abnahme der deutschen Handelsaktivitäten auf dem internationalen Markt dar.

Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten, Deutschlands wichtigstem Handelspartner, fielen um 9,9 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro. Noch drastischer war der Rückgang in den Handelsbeziehungen mit China, wo die Exporte um 12,7 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro zurückgingen. Auch in andere wichtige Nicht-EU-Länder wie die Schweiz, die Türkei und Südkorea gab es signifikante Einbrüche, wobei die Exporte in diese Länder jeweils im zweistelligen Prozentbereich nachließen.

Interessanterweise verzeichnete Deutschland jedoch in einigen Märkten ein Wachstum. So stiegen die Geschäfte mit Großbritannien um beachtliche 19,7 Prozent auf 6,0 Milliarden Euro. Ebenso erhöhte sich der Handel mit Mexiko um fast 16 Prozent. Diese Entwicklungen zeigen, dass trotz des allgemeinen Rückgangs einige Märkte eine steigende Nachfrage nach deutschen Produkten haben.

Der Handel mit Drittstaaten macht knapp die Hälfte aller deutschen Ausfuhren aus. Für den Handel mit EU-Partnern lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch keine aktuellen Daten vor. Im November war noch ein Anstieg der Exporte zu verzeichnen gewesen, allerdings hauptsächlich getrieben durch Ausfuhren ins EU-Ausland.

Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) geht davon aus, dass die gesamten deutschen Exporte im vergangenen Jahr um 1,4 Prozent gesunken sind. Für das Jahr 2024 wird eine Stagnation erwartet, bevor im kommenden Jahr wieder ein Anstieg prognostiziert wird. Diese Zahlen spiegeln die Herausforderungen wider, mit denen die deutsche Exportwirtschaft konfrontiert ist, insbesondere in einem sich verändernden globalen Handelsumfeld und angesichts schwankender Nachfrage in Schlüsselmärkten.

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