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CoinShares-Aktie steigt nach 40-Millionen-Dollar-Aktienrückkauf deutlich um 5,3 Prozent

Der Digital-Asset-Manager genehmigt ein Rückkaufprogramm von bis zu 40 Millionen Dollar, finanziert durch den Verkauf von Krypto-Beständen.

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CoinShares-Aktie steigt nach 40-Millionen-Dollar-Aktienrückkauf deutlich um 5,3 Prozent

Die Aktien der CoinShares PLC (NASDAQ:CSHR) sind am Dienstag im Vorhandel um 5,3 Prozent gestiegen. Hintergrund ist die Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms in Höhe von bis zu 40 Millionen Dollar durch den auf Digital Assets spezialisierten Vermögensverwalter. Der Verwaltungsrat des Unternehmens hat das Programm genehmigt, das durch den Verkauf von Kryptowährungsbeständen aus dem unternehmenseigenen Treasury finanziert wird.

Das Rückkaufprogramm wurde auf der Außerordentlichen Hauptversammlung am 15. September 2026 von den Aktionären genehmigt. Es bleibt bis zur nächsten Ordentlichen Hauptversammlung wirksam, die voraussichtlich im zweiten Quartal 2027 stattfinden wird. Mit der Genehmigung durch die Anteilseigner ist der formale Rahmen für die Rückkäufe geschaffen.

Finanzierung über Verkauf von Krypto-Beständen

Zur Finanzierung der Rückkäufe hat CoinShares bereits konkrete Schritte unternommen. Anfang des Monats verkaufte das Unternehmen seine gesamten Ethereum-Bestände im Unternehmens-Treasury im Wert von 16,6 Millionen Dollar sowie 50 Prozent seiner Solana-Bestände im Wert von 2,7 Millionen Dollar. CoinShares erklärte, dieses Kapital für Aktienrückkäufe umgeschichtet zu haben.

Der Verwaltungsrat begründete den Schritt mit dem aktuellen Bewertungsniveau. Angesichts der Tatsache, dass das verwaltete Vermögen im dritten Quartal 2026 auf dem Niveau des vierten Quartals 2025 liegt, stelle der Rückkauf von Aktien eine attraktivere Anlageform für das Kapital dar als die Beibehaltung der entsprechenden Digital-Asset-Bestände. Das Management bewertet die eigenen Anteile demnach derzeit als unterbewertet im Verhältnis zu den gehaltenen Krypto-Positionen.

Die Rückkäufe erfolgen über den freien Markt durch unabhängige Broker und richten sich nach den geltenden Rechtsvorschriften sowie den Bedingungen der Safe-Harbor-Regelung 10b-18 der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission). Das Unternehmen gab zudem an, dass das Programm auch über Handelspläne umgesetzt werden kann, die gemäß Regel 10b5-1 erstellt wurden. Beide Regelungen dienen dazu, Marktmanipulationsrisiken bei Aktienrückkäufen zu begrenzen.

Keine Rückkaufpflicht, jederzeitige Aussetzung möglich

Zeitpunkt und Umfang der Rückkäufe richten sich nach den Marktbedingungen und weiteren Faktoren. Das Programm verpflichtet das Unternehmen nicht, einen Mindestbetrag zurückzukaufen, und kann jederzeit ausgesetzt oder eingestellt werden. Für Anleger bedeutet das, dass die tatsächliche Höhe der Rückkäufe offenbleibt.

CoinShares ist ein in Jersey ansässiger Vermögensverwalter, der auf Digital Assets spezialisiert ist, mit Niederlassungen in Frankreich, Schweden, der Schweiz, Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Für deutsche Anleger, die sich für Krypto-Exposure über börsennotierte Vehikel interessieren, ist die Entscheidung ein Signal dafür, wie ein Digital-Asset-Manager sein eigenes Treasury-Management ausrichtet: weg von der direkten Haltung einzelner Kryptowährungen, hin zum Rückkauf eigener Aktien.

Die Aktien reagierten mit einem Kursplus von 5,3 Prozent im Vorhandel auf die Nachricht. Ob das Programm die Bewertung nachhaltig stützen kann, hängt maßgeblich davon ab, in welchem Umfang CoinShares die genehmigten 40 Millionen Dollar tatsächlich am Markt einsetzt.

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