Börsen steigen vor wichtigen US-Inflationsdaten
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Zur Wochenmitte hat sich die Risikobereitschaft an den Börsen vor den anstehenden Inflationsdaten in den USA erhöht. Am gestrigen Nachmittag stieg der DAX um ein Prozent auf 19.254 Punkte, nachdem er am Morgen noch bei 19.011 Zählern gelegen hatte. Analysten wie Christian Henke von IG sehen in den Marken bei 18.925 und 19.000 Punkten nun solide Unterstützungen für den deutschen Leitindex. Es bestehen Chancen, dass der DAX erneut sein Rekordhoch bei 19.492 Punkten erreicht. Allerdings könnte dies durch geopolitische Spannungen, wie den Konflikt zwischen Israel und dem Iran, beeinträchtigt werden.
Auch die US-Börsen zeigten eine positive Entwicklung. Der S&P-500-Index erreichte ein neues Allzeithoch, während der Dow Jones um 0,7 Prozent stieg und sich wieder seinem Höchststand von 42.628 Punkten nähert. Dies geschah in Erwartung der Inflationsdaten,. Marktanalysten wie Thomas Altmann von QC Partners betonen, dass die Verbraucherpreise dabei eine entscheidende Rolle spielen könnten. Höhere Preise könnten die US-Notenbank Fed dazu veranlassen, die Zinsen im November unverändert zu lassen.
In China sorgten jedoch Einbrüche an den Börsen für Unsicherheit. Der Leitindex CSI 300 fiel um mehr als sieben Prozent, da Zweifel an der Nachhaltigkeit der jüngsten Konjunkturimpulse aufkamen. In Europa geriet der Euro unter Druck und erreichte mit 1,0940 Dollar den tiefsten Stand seit zwei Monaten. Die Ursache liegt in den schwachen Wirtschaftsaussichten in Europa und den starken US-Daten, die den Dollar stützten.
Auch Rohstoffmärkte verzeichneten Bewegungen. Der Goldpreis fiel um 0,3 Prozent auf 2.614 Dollar und entfernte sich weiter von seinem Rekordhoch. Die Ölpreise gaben ebenfalls nach, da die Rohölreserven in den USA unerwartet stark gestiegen waren. Brent-Öl wurde am Abend für 76,60 Dollar gehandelt, ein Rückgang von 1,1 Prozent.
Neben diesen Entwicklungen stand die <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AGOOG">Alphabet-Aktie im Fokus, da die US-Regierung eine Zerschlagung von Google in Betracht zieht. Der Autozulieferer Continental konnte mit einem Kursanstieg von fast sieben Prozent den größten Gewinn im DAX verzeichnen, während Bayer durch Rechtsrisiken belastet wurde und um knapp sieben Prozent fiel.
