Blizzard-Warnung für New York: Schwerer Sturm trifft US-Ostküste
Erstmals seit 2017 gilt für New York City eine offizielle Blizzard-Warnung – bis zu 46 Zentimeter Neuschnee drohen.

New York City steht vor einem massiven Wintersturm. Der National Weather Service (NWS) hat am Samstag Blizzard-Warnungen für die Metropole sowie Teile von New Jersey und Connecticut herausgegeben. Es ist die erste derartige Warnung für New York City seit 2017.
Der Sturm soll von Sonntag bis Montag weite Teile der US-Ostküste erfassen – von der Mittelatlantikregion bis in den Nordosten. Für New York City und Long Island prognostiziert der Wetterdienst bis zu 46 Zentimeter Neuschnee. Die Kombination aus starken Schneefällen und heftigen Winden macht die Lage besonders gefährlich.
Gefährliche Windböen und Überschwemmungsrisiko
Für Sonntagnacht werden Windgeschwindigkeiten zwischen 40 und 56 km/h erwartet, mit Böen von bis zu 88 km/h. Vor allem Küstengebiete in New Jersey und dem südöstlichen Neuengland sind stark betroffen. Der NWS warnt dort vor leichten bis weiträumigen Überschwemmungen.
Die Behörden rechnen zudem mit Stromausfällen in der gesamten Region. Besonders die Küstengebiete stehen im Fokus der Warnungen, da dort die stärksten Auswirkungen des Sturms erwartet werden. Auch die Hauptstadtregion rund um Washington D.C. und Baltimore ist betroffen – dort gilt aktuell eine Wintersturm-Vorwarnung.
Für europäische Beobachter ist das Ausmaß des Sturms bemerkenswert: 46 Zentimeter Neuschnee innerhalb weniger Stunden würden selbst alpine Regionen vor erhebliche Herausforderungen stellen. In einer Millionenmetropole wie New York bedeutet ein solches Ereignis massive Einschränkungen im öffentlichen Leben, im Verkehr und in der Infrastruktur.
