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Bitterroot verdoppelt sich dank 5,2 Mio. Dollar Pentagon-Finanzierung

US-Tochter sichert 5,22 Mio. Dollar Förderung für Nickel-Kupfer-Exploration in Michigan.

2 Min
Bitterroot verdoppelt sich dank 5,2 Mio. Dollar Pentagon-Finanzierung

Die Aktien von Bitterroot Resources (TSX-V: BTT) haben sich am Dienstag zeitweise verdoppelt. Grund war die Nachricht, dass die US-Tochtergesellschaft des Unternehmens staatliche Fördermittel in Höhe von 5,22 Millionen US-Dollar vom US-Verteidigungsministerium erhalten hat. Die Mittel sind für die beschleunigte Exploration am LM-Projekt für Nickel und Kupfer in Michigan bestimmt.

Der Aktienkurs erreichte gegen 9:45 Uhr morgens in Toronto kurzzeitig C$0,16 pro Stück, was einem Plus von 100 Prozent entsprach. Im weiteren Handelsverlauf korrigierte der Kurs auf einen Gewinn von rund 82 Prozent bei C$0,15. Mittags notierte die Aktie noch 81,5 Prozent im Plus. Die Marktkapitalisierung von Bitterroot Resources liegt bei rund 18,3 Millionen kanadischen Dollar (umgerechnet 13,1 Millionen US-Dollar).

Staatliche Förderung ohne Verwässerung

Die Zusage des US-Verteidigungsministeriums deckt die Hälfte der Kosten für förderfähige Arbeiten ab. Dazu zählen Explorationsbohrungen, geophysikalische und geochemische Untersuchungen, Genehmigungsverfahren, Arbeitskräfte, Ausrüstung und Reisekosten. Für Bitterroot bedeutet dies einen erheblichen finanziellen Vorteil: Das Unternehmen erhält Zugang zu bedeutenden Explorationskapitalien, ohne neue Aktien ausgeben zu müssen.

„Die nicht-verwässernden Mittel werden unsere Kapitalkosten senken und es den Partnern des LM-Projekts ermöglichen, ein aggressives Bohrprogramm zu finanzieren und wieder aufzunehmen“, erklärte CEO Michael Carr in einer Stellungnahme.

Joint Venture mit klaren Beteiligungsverhältnissen

Die operative Verantwortung für das LM-Projekt liegt bei Trans Superior Resources, einer Tochtergesellschaft von Bitterroot. Trans Superior hält 51 Prozent an dem Joint Venture, während das privat gehaltene Unternehmen Below Exploration die verbleibenden 49 Prozent besitzt. Die Partner untersuchen hochgradige Fragmente von massiven Nickel-Kupfer-Sulfiden, die bei früheren Bohrungen entdeckt wurden.

Tiefere Bohrungen im vierten Quartal geplant

Die bisherigen Explorationsarbeiten am LM-Projekt umfassten 7.565 Meter über 26 Kernbohrkerne, die Tiefen von bis zu 300 Metern erreichten. Zehn dieser Bohrungen durchschnitten disseminierte, semi-massive oder massive sulfidische Nickel-Kupfer-Platingruppenmetall-Mineralisationen. Das Unternehmen interpretiert diese Struktur als Magmakanal.

Trans Superior plant, im vierten Quartal ein neues Bohrprogramm mit 15 bis 20 Bohrlöchern zu beginnen. Die Löcher sollen zwischen 500 und 700 Metern tief werden. Damit wird der interpretierte Kanal in Tiefen von 400 bis 700 Metern getestet – deutlich unterhalb der bisherigen Bohrungen. Elektromagnetische Bohrlochuntersuchungen und weitere geophysikalische Messungen sollen helfen, die Ziele während der Bohrkampagne zu präzisieren.

Ziel: Die Quelle der Sulfidfragmente

Das zentrale Ziel der Explorationskampagne besteht darin, die Quelle der hochgradigen massiven Sulfidfragmente zu lokalisieren, die in früheren Arbeiten identifiziert wurden. Sollte dies gelingen, könnte sich zeigen, ob ein größeres mineralisiertes System in der Tiefe existiert.

Das LM-Projekt befindet sich im Baraga-Becken in Michigan. Dieser Distrikt ist bereits für seine Nickel-Kupfer-Vorkommen bekannt und beherbergt unter anderem die Eagle-Nickel-Kupfer-Mine von Talon Metals (TSX: TLO). Die geologische Umgebung gilt als vielversprechend für die Entdeckung weiterer sulfidischer Nickel-Kupfer-Lagerstätten.

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