Bitcoin fällt auf 68.000 Dollar wegen Iran-Konflikt-Eskalation
Trumps Ankündigung eines wochenlangen Militärkonflikts drückt die Risikobereitschaft der Anleger und belastet den Kryptomarkt.

Bitcoin hat am Dienstag um 1,3 Prozent nachgegeben und notierte bei 68.231,76 US-Dollar. Auslöser war eine Aussage von US-Präsident Donald Trump, wonach die amerikanischen Angriffe auf den Iran voraussichtlich vier bis fünf Wochen andauern – möglicherweise sogar länger. Die Ankündigung eines anhaltenden Militärkonflikts dämpfte die Risikobereitschaft der Anleger spürbar.
Die Reaktion des Kryptomarkts auf die geopolitischen Spannungen verlief in den vergangenen Tagen ausgesprochen volatil. Nachdem die Kurse am Wochenende zunächst nachgaben, als die USA und Israel Angriffe gegen den Iran starteten, erholte sich Bitcoin am Montag kräftig. Zeitweise kletterte der Kurs auf über 70.000 Dollar – ein Zwei-Wochen-Hoch. Damit blieb die Kryptowährung jedoch deutlich hinter dem Rekordstand vom Oktober zurück.
Krypto-Aktien unter Druck
Auch Unternehmen mit starkem Krypto-Bezug spürten den Gegenwind. Die Coinbase-Aktie verlor am Dienstag 1,6 Prozent, während Strategy – ehemals bekannt als MicroStrategy und bekannt für seine massiven Bitcoin-Bestände – sogar 3,6 Prozent einbüßte. Beide Titel beendeten den Handelstag im Minus.
Für deutsche Anleger verdeutlicht die aktuelle Marktlage einmal mehr die enge Verknüpfung von Bitcoin mit dem globalen Risikosentiment. Geopolitische Krisen können kurzfristig starke Kursschwankungen auslösen, ohne dass eine klare Richtung erkennbar ist. Wer in Kryptowährungen oder entsprechende Aktien investiert ist, sollte die weitere Entwicklung im Nahen Osten genau im Blick behalten.
