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Bitcoin bei 67.000 Dollar: Iran-Spannungen bremsen Krypto-Erholung

Geopolitische Risiken im Nahen Osten belasten die Risikobereitschaft der Anleger und halten Bitcoin unter der 70.000-Dollar-Marke.

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Bitcoin bei 67.000 Dollar: Iran-Spannungen bremsen Krypto-Erholung

Bitcoin legte am Dienstag um 2,5 Prozent auf 67.884 Dollar zu, blieb damit aber deutlich unter dem Wochenhoch von 69.213 Dollar. Die eskalierende Spannungslage zwischen den USA, Israel und dem Iran drückt die Stimmung an den Kryptomärkten erheblich. Anleger meiden risikobehaftete Anlagen, solange keine Anzeichen einer Deeskalation im Nahen Osten erkennbar sind.

Die weltweit größte Kryptowährung kämpft seit Wochen damit, die psychologisch wichtige Marke von 70.000 Dollar zurückzuerobern. Seit Ende Januar ist Bitcoin nachhaltig unter dieses Niveau gefallen. Im Großteil des Februars pendelte der Kurs zwischen 60.000 und 70.000 Dollar – eine Handelsspanne, in der er auch aktuell verharrt.

Im bisherigen Jahresverlauf 2026 steht für Bitcoin ein Minus von 22 Prozent zu Buche. Gemessen an den im Oktober erreichten Rekordhöhen beläuft sich der Rückgang sogar auf über 40 Prozent. Selbst die jüngsten Zukäufe von Strategy, dem größten institutionellen Bitcoin-Halter weltweit, konnten die Marktstimmung kaum verbessern.

Fokus auf US-Arbeitsmarktdaten und Fed-Signale

Neben der Geopolitik richtet der Markt seinen Blick in dieser Woche auf die US-Arbeitsmarktdaten (Nonfarm Payrolls) für Februar, die am Freitag veröffentlicht werden. Die Zahlen dürften die Erwartungen an die Zinspolitik der US-Notenbank Federal Reserve maßgeblich beeinflussen. Kryptowährungen reagieren erfahrungsgemäß empfindlich auf Veränderungen der Liquiditäts- und Kreditbedingungen.

Mehrere Fed-Vertreter werden sich noch vor der Datenveröffentlichung zu Wort melden. Anleger erhoffen sich Hinweise auf den künftigen Zinspfad. Niedrigere Zinsen gelten in der Regel als positiver Faktor für spekulative Anlageklassen wie Kryptowährungen.

Altcoins legen zu, bleiben aber hinter Wochenhochs zurück

Auch andere Kryptowährungen verzeichneten am Dienstag Kursgewinne, blieben jedoch hinter ihren Montags-Hochs zurück. Ether stieg um 2,6 Prozent auf 1.993,79 Dollar, während XRP um 0,9 Prozent auf 1,3621 Dollar zulegte. Solana verbuchte ein Plus von 2,9 Prozent, BNB gewann 2,5 Prozent hinzu.

Cardano gab hingegen 1,1 Prozent nach. Unter den Memecoins fiel Dogecoin um 0,6 Prozent, während $TRUMP um 1,5 Prozent zulegte. Die Marktbewegungen verdeutlichen, dass trotz kurzfristiger Erholungsversuche eine breite Aufwärtsdynamik am Kryptomarkt weiterhin ausbleibt.

BitcoinKryptowährungenIran-SpannungenNonfarm PayrollsFederal Reserve

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