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Bill Gates vor US-Ausschuss: Befragung zu Epstein am 10. Juni

Microsoft-Mitbegründer Bill Gates soll am 10. Juni vom US-Repräsentantenhaus zu seinen Verbindungen zu Jeffrey Epstein befragt werden.

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Bill Gates vor US-Ausschuss: Befragung zu Epstein am 10. Juni

<a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft-Mitbegründer Bill Gates wird am 10. Juni vor dem Ausschuss für Aufsicht und Regierungsreform des US-Repräsentantenhauses erscheinen. Der Ausschuss befragt ihn zu seinen Verbindungen zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Dies berichtet eine mit der Situation vertraute Person, die unter der Bedingung der Anonymität sprach, da der Termin noch nicht offiziell bekannt gegeben wurde.

Gates ist eine von mehreren Personen, die zugestimmt haben, vom Aufsichtsausschuss zu ihren Verbindungen zu Epstein befragt zu werden. Epstein, der berüchtigte Sexualstraftäter, nahm sich im August 2019 in einem New Yorker Gefängnis das Leben. Sein Tod hatte weltweit Schlagzeilen gemacht und zahlreiche Fragen über seine einflussreichen Kontakte aufgeworfen.

Im Februar entschuldigte sich Gates bei den Mitarbeitern der Gates Foundation für seine Verbindung zu Epstein. Dabei gab er laut einem Bericht des Wall Street Journal auch Affären mit zwei russischen Frauen zu, von denen Epstein erfahren hatte. Gates betonte bei derselben Veranstaltung: „Ich habe nichts Unrechtmäßiges getan. Ich habe nichts Unrechtmäßiges gesehen."

Weitere Zeugen vor dem Ausschuss

Die Befragung von Gates findet einen Tag nach dem geplanten Interview des Ausschusses mit Lesley Groff statt, der ehemaligen Assistentin der Geschäftsführung von Epstein. Auch sie hat zugestimmt, vor dem Ausschuss auszusagen, wie die informierte Person mitteilte.

Der Ausschuss hat einen dichten Terminkalender für die kommenden Wochen aufgestellt. Mehrere prominente Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik sollen im Rahmen der Epstein-Untersuchung befragt werden:

30. April

: Ted Waitt, Milliardär und Mitbegründer des Computerunternehmens Gateway, sagt aus -

6. Mai

: Handelsminister Howard Lutnick erscheint zu seiner Befragung über Epstein -

18. Mai

: Tova Noel, eine Bundesjustizvollzugsbeamtin, die zum Zeitpunkt von Epsteins Suizid Dienst hatte, wird befragt -

9. Juni

: Lesley Groff, ehemalige Assistentin der Geschäftsführung Epsteins, wird interviewt -

10. Juni

: Bill Gates erscheint vor dem Ausschuss

Bereits am 14. April soll die ehemalige Generalstaatsanwältin Pam Bondi für eine eidesstattliche Aussage vor dem Ausschuss zu Epstein erscheinen. Bondi wurde vergangene Woche von Präsident Donald Trump entlassen, was die Befragung zusätzlich in den Fokus der Öffentlichkeit rückt.

Hintergrund: Epstein und seine Verbindungen

Jeffrey Epstein war ein US-amerikanischer Finanzier, der wegen des Menschenhandels und sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen angeklagt wurde. Er pflegte über Jahrzehnte hinweg enge Kontakte zu einflussreichen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft weltweit. Sein Tod im August 2019 in einem New Yorker Bundesgefängnis wurde offiziell als Suizid eingestuft, löste jedoch weitreichende Spekulationen und Untersuchungen aus.

Der US-Kongress versucht seither, Licht in das Netzwerk von Epsteins Verbindungen zu bringen. Die nun angesetzten Befragungen zeigen, dass der Ausschuss systematisch Zeugen aus verschiedenen Bereichen vorlädt – von Gefängnispersonal über Geschäftsleute bis hin zu Technologiemilliardären wie Gates. Für deutsche Anleger und Beobachter ist die Entwicklung insofern relevant, als sie die anhaltende politische und juristische Aufarbeitung des Epstein-Skandals in den USA verdeutlicht.

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