Premier American Uranium verkauft Colorado-Assets an DISA
PUR monetarisiert nicht zum Kerngeschäft gehörende Projekte und gewinnt DISA als strategischen Aktionär.

Der an der TSX-V notierte Uran-Explorer Premier American Uranium (PUR) hat einen bedeutenden strategischen Schritt vollzogen. Das Unternehmen verkauft sämtliche Rechte, Titel und Interessen an den Projekten Outlaw Mesa, Atkinson Mesa, Monogram Mesa und Slick Rock im US-Bundesstaat Colorado an DISA Uranium. Der Kaufpreis beträgt 2 Millionen US-Dollar.
DISA Uranium ist eine neu gegründete, gut kapitalisierte US-Plattform zur Uranproduktion. Das Unternehmen verfolgt eine Wachstumsstrategie entlang der gesamten Lieferkette, die konventionelle Uranproduktion, Sanierung und Rückgewinnung sowie zukünftige inländische Aufbereitungsprozesse umfasst.
Der Käufer DISA Uranium im Profil
Das Portfolio von DISA umfasst die genehmigten und bereits produzierenden Minen Tony M, Daneros und Rim sowie die Projekte Sage Plain und Flatiron im Bundesstaat Utah. Ergänzt wird dies durch die proprietäre HPSA-Technologie und eine von der Nuclear Regulatory Commission (NRC) lizenzierte Plattform zur Sanierung und Rückgewinnung aus stillgelegten Uranminen.
PUR erhält die Gegenleistung für die Colorado-Assets in Form von DISA-Aktien und Optionsscheinen. Damit werden die nicht zum Kerngeschäft gehörenden Vermögenswerte effektiv monetarisiert, während PUR gleichzeitig an deren künftiger Entwicklung beteiligt bleibt.
Strategische Kapitalbeteiligung
DISA plant zudem eine strategische Kapitalbeteiligung in Form von Zeichnungsbelegen für PUR mit einem Gesamterlös von 5 Millionen US-Dollar. Die Transaktion führt dazu, dass DISA einen Anteil von 8,7 Prozent an PUR hält. Dies entspricht einem Aufschlag von 41,5 Prozent auf den aktuellen Aktienkurs von PUR.
Im Rahmen der Vereinbarung erhält DISA das Recht, einen Direktor in den Verwaltungsrat von PUR zu entsenden. Dieser Posten wurde Greyson Buckingham, dem CEO von DISA, zugesprochen.
Zugang zu einer kapitalstarken Uranplattform
Laut PUR werden die Aktionäre durch ihre Beteiligung an DISA Zugang zu einer gut kapitalisierten US-Uranplattform erhalten. Diese wird durch 105 Millionen US-Dollar an Finanzierungen sowie führende Investoren aus den Bereichen Bergbau, Energie und Technologie gestützt. Die Plattform kombiniert konventionelle Uran-Assets mit proprietärer Rückgewinnungstechnologie und einem lizenzierten Sanierungsgeschäft.
Fokus auf Kernprojekte
PUR konzentriert sich nach dem Verkauf der Colorado-Projekte weiterhin auf die Entwicklung seiner Kernprojekte Cebolleta, Kaycee und Cyclone. Das Projekt Cebolleta befindet sich in New Mexico, während die Projekte Kaycee und Cyclone im Bundesstaat Wyoming angesiedelt sind.
Für deutsche Anleger ist die Transaktion interessant, da sie die zunehmende Dynamik im US-Uransektor widerspiegelt. Die USA forcieren den Aufbau einer unabhängigen inländischen Uranversorgungskette, was Unternehmen wie PUR und DISA neue Perspektiven eröffnet. Die strategische Neuausrichtung von PUR zeigt, wie Junior-Unternehmen durch gezielte Asset-Verkäufe und Partnerschaften ihre Bilanz stärken und gleichzeitig ihr Kerngeschäft schärfen können.
