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Apple-CEO-Wechsel: John Ternus übernimmt am 1. September von Tim Cook

Apple ernennt John Ternus zum neuen CEO – erst der zweite Führungswechsel seit der Ära Steve Jobs.

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Apple-CEO-Wechsel: John Ternus übernimmt am 1. September von Tim Cook

Apple steht vor einem historischen Einschnitt: John Ternus, derzeit Senior Vice President of Hardware Engineering, wird am 1. September 2026 die Nachfolge von Tim Cook als CEO antreten. Cook selbst wechselt in die Rolle des Executive Chairman. Es ist erst der zweite Führungswechsel an der Spitze des wertvollsten Unternehmens der Welt seit dem Tod von Apple-Gründer Steve Jobs – und markiert damit ein neues Kapitel in der Geschichte des Konzerns.

Tim Cook hatte die Führung von Apple vor 15 Jahren übernommen und das Unternehmen seitdem zu einem der mächtigsten Technologiekonzerne der Welt ausgebaut. Ternus wird als achter CEO in der Unternehmensgeschichte in große Fußstapfen treten. Er übernimmt ein Unternehmen, das mit seinem iPhone-Ökosystem Generationen von Verbrauchern geprägt hat – von frühen iPod-Modellen bis hin zu den heutigen vernetzten Produktwelten.

Märkte zeigen Ermüdungserscheinungen

An den US-Börsen gab es am Montag Verluste zu verzeichnen. Besonders auffällig: Der Nasdaq Composite beendete eine bemerkenswerte 13-tägige Gewinnserie. Marktbeobachter sehen darin jedoch keine unmittelbare Reaktion auf geopolitische Spannungen. David Wagner, Leiter Aktien und Portfoliomanager bei Aptus Capital Advisors, erklärte, der Iran-Krieg liege für den Markt „nun im Rückspiegel" – eine Einschätzung, die auch CNBC-Moderator Jim Cramer teilte.

US-Präsident Donald Trump sieht das offenbar anders. Er drohte dem Iran am Montag erneut und erklärte, dass „viele Bomben hochgehen werden", falls keine Einigung erzielt werde, bevor ein fragiler Waffenstillstand mit Teheran am Dienstagabend ausläuft. Gleichzeitig bereitet sich eine US-Delegation auf eine Rückreise nach Pakistan vor, um an einer potenziellen zweiten Runde von Friedensgesprächen teilzunehmen. Eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle bestätigte gegenüber CNBC, dass die Delegation „plant, in Kürze nach Islamabad zu reisen".

Zollrückerstattungen und Weihnachtssorgen aus China

Auf der innenpolitischen Bühne schaltet die Trump-Regierung ein Online-Portal frei, über das Ansprüche auf Zollrückerstattungen in Höhe von rund 160 Milliarden US-Dollar geltend gemacht werden können. Hintergrund ist ein Urteil des Supreme Court, der einen zentralen Pfeiler von Trumps Handelspolitik gekippt hatte.

Die geopolitischen Spannungen rund um den Iran-Konflikt treffen auch unerwartete Branchen. In Yiwu, der als „Weihnachtshauptstadt Chinas" bekannten Stadt, berichten Hersteller von Weihnachtsdekoration bereits jetzt von Zurückhaltung bei Bestellungen. Eine Produzentin von künstlichen Weihnachtsbäumen sagte gegenüber CNBC: „Viele Kunden halten sich mit Bestellungen zurück." Amerikanische Käufer müssten voraussichtlich mindestens 15 Prozent mehr bezahlen. „Der Preis für Weihnachtsbäume in den USA wird definitiv steigen. Das ist unvermeidlich", so die Herstellerin.

Weihnachten ist zwar noch acht Monate entfernt, doch die Lieferketten reagieren bereits jetzt auf die Unsicherheiten – ein deutliches Zeichen dafür, wie eng globale Handelsströme und geopolitische Ereignisse miteinander verknüpft sind. Für deutsche Verbraucher und Anleger bleibt die Entwicklung rund um Zölle, Handelskonflikte und Führungswechsel bei Technologieriesen wie Apple ein wichtiges Thema, das die Märkte in den kommenden Monaten weiter beschäftigen dürfte.

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