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Alphamin Resources bestätigt Zinnproduktion im Rahmen der Jahresprognose

Der Zinnproduzent meldet 5.030 Tonnen Zinn und eine Zwischendividende von C$0,13 je Aktie.

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Alphamin Resources bestätigt Zinnproduktion im Rahmen der Jahresprognose

Der Zinnproduzent Alphamin Resources hat für das zum 30. September endende Quartal eine enthaltene Zinnproduktion von 5.030 Tonnen gemeldet. Damit bewegt sich das Unternehmen im Einklang mit dem Vorjahreszeitraum sowie mit seiner eigenen Jahresprognose von 20.000 Tonnen. Für Anleger ist das ein wichtiges Signal, zeigt es doch, dass der Bergbaubetrieb in der Demokratischen Republik Kongo seine Produktionsziele planmäßig erreicht.

Die in den Anlagen des Unternehmens verarbeitete Erzmenge stieg im Vergleich zum vorangegangenen Quartal um 1% auf 213.454 Tonnen. Der Zinngehalt des Zufuhrerzes ging dagegen leicht von 3,3% auf 3,2% zurück. Die Aufbereitungsausbeute blieb mit 72,9% im gleichen Bereich wie im Vorquartal, sodass sich die leichten Schwankungen bei Gehalt und Durchsatz in der Gesamtproduktion weitgehend ausglichen.

Auch auf der Absatzseite gab es keine Überraschungen: Die verkauften Zinnmengen beliefen sich auf 3.046 Tonnen und entsprachen damit der Produktion. Das Unternehmen führt dies auf günstige Straßenverhältnisse und kurze Transitzeiten während des Quartals zurück – ein Faktor, der für einen Bergbaubetrieb in der DR Kongo mit langen Transportwegen von erheblicher Bedeutung ist.

Dividende und logistische Risiken im Schlussquartal

Die Aktionäre erhalten eine Zwischendividende von C$0,13 pro Aktie. Damit setzt Alphamin seine Politik fort, Anleger unmittelbar an der operativen Entwicklung teilhaben zu lassen.

Das vierte Quartal ist für Alphamin historisch gesehen die logistisch anspruchsvollste Phase des Jahres. Das Unternehmen weist ausdrücklich darauf hin, dass die aktuellen El-Niño-Bedingungen das Risiko einer stärker disruptiven Regenzeit als üblich erhöhen. Um dem vorzubeugen, hat Alphamin nach eigenen Angaben präventiv zusätzliche LKW-Kapazitäten und Kraftstoffreserven mobilisiert. Diese vorausschauende Maßnahme soll sicherstellen, dass die Exportwege auch bei widrigen Wetterbedingungen funktionsfähig bleiben.

Kosten steigen mit dem Zinnpreis

Auf der Kostenseite macht das Unternehmen auf einen direkten Zusammenhang zwischen Rohstoffpreis und Aufwand aufmerksam. Der Anstieg umfasst etwa 300 US-Dollar pro Tonne an bergbaufremden Kosten wie Royalties, Ausfuhrabgaben, Abschlägen der Hütte sowie Marketinggebühren, die direkt proportional zur Steigerung des Zinnpreises sind. Der Restbetrag entfällt auf höhere bergbaueigene Kosten infolge höherer Diesel- sowie steigender inbounder und outbound Logistik- und Transportkosten.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) für das dritte Quartal schätzt das Unternehmen auf 171 Millionen US-Dollar. Die vollständigen Finanzergebnisse für das zweite Quartal will Alphamin am oder um den 12. November veröffentlichen.

Für deutsche Privatanleger ist die Meldung vor allem wegen ihrer Doppelbotschaft interessant: Auf der einen Seite steht eine stabile operative Leistung mit Produktion und Absatz auf Augenhöhe sowie eine attraktive Ausschüttung. Auf der anderen Seite rücken die wetterbedingten Logistikrisiken und die preisabhängigen Kostenkomponenten in den Fokus. Beide Faktoren dürften die Entwicklung im Schlussquartal maßgeblich bestimmen und damit auch den weiteren Kursverlauf der Aktie beeinflussen.

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