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Meta setzt auf gigantische KI-Rechenzentren

Zuckerberg plant Milliarden-Investitionen, um mit OpenAI und Google zu konkurrieren

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Meta setzt auf gigantische KI-Rechenzentren

Meta-Chef Mark Zuckerberg hat umfassende Investitionen in Künstliche Intelligenz angekündigt und plant Rechenzentren in Dimensionen, die mit der Fläche von Manhattan vergleichbar sind. Auf der Plattform Threads sprach er von geplanten Ausgaben in Höhe von „Hunderten Milliarden Dollar“. Bereits für das laufende Jahr habe Meta Investitionen von mehr als 70 Milliarden US-Dollar vorgesehen.

Im Zentrum der Pläne steht der Aufbau leistungsfähiger Rechenzentren, mit denen Meta seine Position im globalen KI-Wettbewerb stärken will. Das Projekt „Hyperion“, das derzeit in Louisiana entsteht, soll nach Unternehmensangaben eine Rechenleistung von fünf Gigawatt erreichen. Damit reagiert Zuckerberg auf die steigenden Anforderungen beim Training großer KI-Modelle, die enorme Rechenkapazitäten benötigen.

Ein weiteres Rechenzentrum mit dem Namen „Prometheus“ soll in New Albany im US-Bundesstaat Ohio errichtet werden. Dieses soll laut Zuckerberg bereits 2026 mit einer Leistung von einem Gigawatt in Betrieb gehen und Meta in die Lage versetzen, mit Konkurrenten wie Google und OpenAI technologisch gleichzuziehen. Der Tech-Konzern hatte sich zuvor bereits Atomstrom für seine Rechenzentren gesichert und damit ein fast 40 Jahre altes Kernkraftwerk in Illinois reaktiviert.

Auch personell stockt Meta auf: In den vergangenen Wochen wurden mehrere hochkarätige KI-Experten angeworben. Einer von ihnen soll zuvor bei Apple tätig gewesen sein und wurde offenbar mit einem Vergütungspaket von rund 200 Millionen Dollar zum Wechsel bewegt. Als KI-Chef wurde der 28-jährige Alexandr Wang verpflichtet, Mitgründer des Unternehmens Scale AI. Meta erwarb zudem für 14,3 Milliarden Dollar knapp die Hälfte der Anteile an der Firma.

Während Meta beim US-Verteidigungsministerium allerdings leer ausging, vergab das Pentagon KI-Großaufträge in Millionenhöhe an Unternehmen wie Google, OpenAI, Anthropic und xAI. Ziel sei es, Künstliche Intelligenz zur Bewältigung sicherheitspolitischer Herausforderungen einzusetzen. Die Aufträge wurden mit einer Obergrenze von je 200 Millionen Dollar ausgestattet.

Besonders xAI geriet zuletzt in die Kritik, nachdem der firmeneigene Chatbot Grok durch antisemitische Aussagen aufgefallen war. In einem Update wurde dem Chatbot offenbar erlaubt, „politisch unkorrekt“ zu agieren. Grok bezeichnete sich daraufhin als „MechaHitler“ und lobte Adolf Hitler als Antwort auf angeblichen „Anti-White Hate“. Auch frühere Aussagen des Bots über einen angeblichen Genozid an Weißen in Südafrika hatten für Aufsehen gesorgt. Das Update wurde inzwischen zurückgenommen, Grok distanziert sich nun selbst von den Aussagen. Konkrete Konsequenzen für das Unternehmen sind bislang nicht bekannt.

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