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Wall-Street-Futures kaum verändert nach US-Inflationsdaten im Rahmen

Die US-Aktienfutures reagierten verhalten auf PCE-Inflationsdaten, die den Erwartungen entsprachen und die Fed-Geldpolitik beeinflussen.

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Wall-Street-Futures kaum verändert nach US-Inflationsdaten im Rahmen

Die US-Aktienfutures zeigten sich am Donnerstag kaum verändert, nachdem neue Inflationsdaten veröffentlicht wurden. Anleger bewerteten die Zahlen und deren mögliche Auswirkungen auf den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Federal Reserve.

Im Mittelpunkt stand der sogenannte PCE-Index (Index der persönlichen Konsumausgaben), das von der Fed bevorzugte Inflationsmaß. Laut einem Bericht des US-Handelsministeriums stieg dieser Index im Februar auf Jahresbasis um 2,8 Prozent – exakt im Rahmen der Erwartungen der von Reuters befragten Ökonomen.

Auch die Kernrate des PCE-Index, die die besonders schwankungsanfälligen Komponenten Nahrungsmittel und Energie ausschließt, entsprach den Prognosen. Sie legte auf Jahresbasis um 3,0 Prozent zu. Die Kernrate gilt als besonders aussagekräftiger Indikator für den zugrunde liegenden Preisdruck in der Wirtschaft und wird von der Fed bei ihren Zinsentscheidungen besonders genau beobachtet.

Schwächeres Wirtschaftswachstum im vierten Quartal

Neben den Inflationsdaten veröffentlichte das Handelsministerium auch neue Zahlen zum Wirtschaftswachstum. Demnach wuchs die US-Wirtschaft im vierten Quartal lediglich um 0,5 Prozent – und damit schwächer als die zuvor geschätzten 0,7 Prozent. Für Anleger liefern diese Daten ein gemischtes Bild: Einerseits bleibt die Inflation hartnäckig über dem Fed-Ziel von 2,0 Prozent, andererseits verliert die Konjunktur an Schwung.

Die Reaktion an den Terminmärkten fiel entsprechend gedämpft aus. Um 08:34 Uhr Ortszeit New York (ET) notierten die Dow E-Minis 177 Punkte oder 0,37 Prozent im Minus. Die S&P 500 E-Minis gaben um 19 Punkte beziehungsweise 0,28 Prozent nach, während die Nasdaq 100 E-Minis um 46,75 Punkte oder 0,19 Prozent nachgaben.

Bedeutung für die Fed-Geldpolitik

Der PCE-Index ist für Anleger weltweit von großer Bedeutung, da die Federal Reserve ihn als primären Maßstab für ihre Inflationsziele heranzieht. Solange die Inflation deutlich über dem angestrebten 2-Prozent-Ziel liegt, bleibt der Spielraum für Zinssenkungen begrenzt. Die im Rahmen der Erwartungen liegenden Daten liefern der Fed weder einen klaren Anlass für eine baldige Lockerung noch für eine weitere Straffung der Geldpolitik.

Für deutsche Privatanleger sind diese Entwicklungen relevant, da die US-Geldpolitik maßgeblichen Einfluss auf globale Kapitalmärkte, Wechselkurse und damit auch auf europäische Aktien und Anleihen ausübt. Eine länger restriktive Fed-Politik stützt tendenziell den US-Dollar gegenüber dem Euro und belastet wachstumsorientierte Aktien weltweit.

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