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USMCA-Verhandlungen: USA kommen mit Mexiko voran, Kanada bereitet Schwierigkeiten

US-Handelsbeauftragte Greer berichtet von unterschiedlichen Fortschritten in den bilateralen Handelsgesprächen mit den nordamerikanischen Partnern.

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USMCA-Verhandlungen: USA kommen mit Mexiko voran, Kanada bereitet Schwierigkeiten

Die Verhandlungen über das nordamerikanische Handelsabkommen USMCA verlaufen zwischen den USA und Mexiko deutlich konstruktiver als mit Kanada. Das erklärte US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer am Dienstag in einem Interview mit dem Fox Business Network.

Greer bestätigte, dass sein Team derzeit intensive Gespräche mit Mexiko führe, während sich die Verhandlungen mit Kanada als schwieriger erweisen würden. Die USA setzen dabei auf bilaterale Gespräche mit beiden Nationen statt auf trilaterale Verhandlungen. Diese Strategie ermöglicht es Washington, spezifische Themen mit jedem Land einzeln zu adressieren.

Brückenstreit separat von USMCA-Verhandlungen

Der Handelsbeauftragte stellte zudem klar, dass die Diskussionen über die Gordie Howe International Bridge getrennt von den USMCA-Verhandlungen zu betrachten seien. "Diese Verhandlung bezieht sich spezifisch auf die Brücke", betonte Greer. Die Verbindung zwischen Detroit und dem kanadischen Windsor in Ontario steht im Zentrum eines aktuellen Handelsstreits.

US-Präsident Donald Trump hatte am Montag damit gedroht, die Eröffnung der neuen Brücke zu verhindern. Das 4,7 Milliarden Dollar teure Infrastrukturprojekt gilt als wichtige Handelsroute zwischen den USA und Kanada. Die Drohung erfolgte im Rahmen eskalierender Handelsspannungen zwischen beiden Ländern.

Bedeutung für den transatlantischen Handel

Das USMCA-Abkommen, das 2020 das alte NAFTA-Abkommen ersetzte, regelt den Handel zwischen den USA, Kanada und Mexiko. Für deutsche Unternehmen mit Produktionsstandorten in Nordamerika sind die Verhandlungen von erheblicher Bedeutung, da sie die Rahmenbedingungen für grenzüberschreitende Lieferketten beeinflussen.

Die unterschiedlichen Fortschritte in den Gesprächen deuten darauf hin, dass die USA ihre Verhandlungspositionen gegenüber Kanada und Mexiko differenziert gestalten. Während Mexiko offenbar kompromissbereiter erscheint, bleiben zwischen Washington und Ottawa offenbar größere Differenzen bestehen.

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