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US-Sozialversicherung will mehr Babys für Trump-Konten anmelden

Die SSA erleichtert die Anmeldung für Trump-Konten, verzichtet aber auf eine automatische Eröffnung.

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US-Sozialversicherung will mehr Babys für Trump-Konten anmelden

Die US-Sozialversicherungsverwaltung (Social Security Administration, SSA) will die anfangs zögerliche Inanspruchnahme von „Trump-Konten" ankurbeln. Zu diesem Zweck hat die Behörde es Eltern erleichtert, ihre Neugeborenen für die sogenannten Trump-Konten anzumelden – also für Anlagekonten, die Kindern unter 18 Jahren vorbehalten sind. Allerdings geht der Schritt nicht so weit, wie es sich manche erhofft hatten: Eine automatische Anmeldung führt die SSA nicht ein.

Konkret wird die Behörde künftig Informationen zu den Trump-Konten gemeinsam mit den Sozialversicherungskarten ausgeben. Diese Karten werden Neugeborenen im Rahmen des Programms „Enumeration at Birth" ausgehändigt. Der beiliegende Zettel enthält Anweisungen, wie Eltern über die App „Trump Accounts" ein förderberechtigtes Konto für ihr Kind beanspruchen können.

Für Babys, die zwischen 2025 und 2028 geboren werden, steht aus dem US-Finanzministerium ein Startkapital von 1.000 US-Dollar für diese Konten bereit. Damit sollen die Konten von Beginn an mit einem staatlichen Grundstock ausgestattet werden. Die Konten richten sich ausdrücklich an Kinder unter 18 Jahren.

Der Haken: Eltern müssen selbst aktiv werden

Trotz der erleichterten Information bleibt ein entscheidender Haken bestehen. Die SSA nimmt keine automatische Anmeldung vor. Eltern erhalten die Unterlagen zwar zusammen mit der Sozialversicherungskarte, müssen die Anmeldung über die App aber selbst vornehmen. Wer die beiliegenden Hinweise übersieht oder nicht reagiert, für dessen Kind wird kein Konto eröffnet.

Die Maßnahme ist eine Reaktion auf die anfangs zögerliche Nutzung der Konten. Mit der Verknüpfung an das ohnehin bestehende Verfahren der Kartenausgabe will die Behörde die Hürde senken und mehr Familien erreichen. Der Ansatz ist naheliegend, denn die Sozialversicherungskarte für Neugeborene ist in den USA ein Standarddokument, das praktisch jede Familie im Rahmen des „Enumeration at Birth"-Programms erhält. Die Information erreicht damit theoretisch die gesamte Zielgruppe – allerdings nur als Hinweis, nicht als verbindliche Eröffnung.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Leser ist das Modell ungewohnt: Ein staatliches Startkapital, das direkt an die Geburt eines Kindes gekoppelt ist und über eine eigene App verwaltet wird, hat hierzulande kein direktes Pendant. Die Trump-Konten verbinden damit Sozialverwaltung und Kapitalmarktförderung auf eine Weise, die in den USA nun breiter beworben wird. Wer in den USA ein Kind bekommt, erhält künftig also nicht nur die Sozialversicherungskarte, sondern gleichzeitig den Hinweis auf ein mögliches Anlagekonto.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Die SSA legt künftig Informationen zu Trump-Konten den Sozialversicherungskarten bei.
  • Die Karten werden über das Programm „Enumeration at Birth" an Neugeborene ausgegeben.
  • Eine automatische Anmeldung gibt es nicht – Eltern müssen über die App „Trump Accounts" selbst tätig werden.
  • Für zwischen 2025 und 2028 geborene Kinder stellt das US-Finanzministerium 1.000 US-Dollar Startkapital bereit.
  • Die Konten sind für Kinder unter 18 Jahren vorgesehen.

Ob die erleichterte Information ausreicht, um die Nutzung der Konten spürbar zu steigern, bleibt abzuwarten. Klar ist: Ohne eigenes Zutun der Eltern entsteht kein Konto. Der Schritt der Behörde senkt damit vor allem die Informationshürde – die eigentliche Entscheidung bleibt bei den Familien.

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