ANZEIGE

US-Senatoren befragen FCC-Chefin zu Nexstar-Tegna-Mediendeal

Amerikanische Senatoren richten kritische Fragen an die FCC-Vorsitzende bezüglich des geplanten Zusammenschlusses zweier großer US-Medienkonzerne.

•• 1 Min
US-Senatoren befragen FCC-Chefin zu Nexstar-Tegna-Mediendeal

US-Senatoren haben die Vorsitzende der Federal Communications Commission (FCC) zu dem geplanten Zusammenschluss der Medienunternehmen Nexstar und Tegna befragt. Dies berichtet Bloomberg News. Die FCC ist die zuständige US-Regulierungsbehörde für den Rundfunk- und Telekommunikationssektor und muss solchen Deals zustimmen.

Nexstar und Tegna zählen zu den größten lokalen TV-Sendernetzwerken in den Vereinigten Staaten. Eine Fusion beider Unternehmen würde die Medienlandschaft im amerikanischen Lokalfernsehen erheblich verändern. Kritiker befürchten eine zu starke Marktkonzentration bei lokalen Nachrichtensendern.

Politischer Druck auf die Regulierungsbehörde

Die Befragung durch Senatoren zeigt den politischen Druck, dem die FCC bei der Prüfung großer Medientransaktionen ausgesetzt ist. Gesetzgeber beider Parteien haben in der Vergangenheit Bedenken hinsichtlich der Medienkonzentration geäußert. Lokale Nachrichtenversorgung gilt in den USA als besonders schützenswert.

Für deutsche Anleger und Beobachter ist der Fall ein Beispiel dafür, wie regulatorische Hürden Medien-Fusionen in den USA beeinflussen können. Vergleichbare Prüfverfahren kennt man in Deutschland durch die Medienanstalten und das Bundeskartellamt. Solche Überprüfungen können Deals erheblich verzögern oder sogar verhindern.

NexstarTegnaFCCMedienfusionUs-Senatoren

Meistgelesene News

  1. Mercedes-Benz: Neue Regeln für mobiles Arbeiten stehen kurz bevor
  2. Volvo Cars kämpft mit EX60-Produktionsziel und Batterieplänen
  3. Beschlagnahmte Iran-Öltanker segeln langsam in Richtung USA
  4. Ölpreise fallen: Asien importiert Höchstmenge Rohöl seit Iran-Krieg
  5. Ölpreis stabilisiert sich: USA und Iran prüfen gestaffelten Hormus-Deal

Disclaimer