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Unilever fusioniert Lebensmittelsparte mit McCormick für 65 Milliarden Dollar

Der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern Unilever bündelt sein Lebensmittelgeschäft mit dem US-Gewürzhersteller McCormick zu einem globalen Schwergewicht.

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Unilever fusioniert Lebensmittelsparte mit McCormick für 65 Milliarden Dollar

Unilever und McCormick haben am Dienstag eine weitreichende Fusion ihrer Lebensmittelsparten bekannt gegeben. Das neu entstehende Unternehmen erreicht einen Unternehmenswert von mehr als 65 Milliarden US-Dollar inklusive Schulden – und wird damit zu einem der größten Anbieter von Saucen und Gewürzen weltweit.

Die Transaktion ist als Bar- und Aktiengeschäft strukturiert. Unilever und seine Aktionäre werden voraussichtlich rund 65 Prozent am kombinierten Unternehmen halten. Zusätzlich erhält Unilever eine einmalige Barzahlung in Höhe von 15,7 Milliarden US-Dollar.

Starkes Markenportfolio unter einem Dach

Das fusionierte Unternehmen wird einen Jahresumsatz von rund 20 Milliarden US-Dollar erzielen. Unter einem Dach vereint es bekannte Marken wie Hellmann's Mayonnaise, Knorr-Suppenmischungen sowie die McCormick-Gewürze mit den charakteristischen roten Verschlüssen und French's gelben Senf – allesamt auch in Deutschland gut bekannte Produkte.

An der Führungsspitze bleibt Brendan Foley, derzeit Chairman und Chief Executive von McCormick, und übernimmt diese Positionen auch im fusionierten Konzern. Führungskräfte beider Unternehmen sollen weitere Leitungsfunktionen übernehmen.

Nach Abschluss der Transaktion wird Unilever vier der zwölf Sitze im Verwaltungsrat des neuen Unternehmens besetzen. Die Fusion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. Für Unilever bedeutet der Deal einen weiteren Schritt beim strategischen Umbau des Konzerns, der sich zunehmend auf sein Kerngeschäft mit Körperpflege- und Hygieneprodukten konzentriert.

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