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US-Schuldenstreit hält DAX in Schach

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US-Schuldenstreit hält DAX in Schach

Der deutsche Aktienmarkt wird weiterhin vom drohenden Zahlungsausfall der US-Regierung beeinflusst, was größere Neuengagements verhindert. Der DAX bleibt unter der Marke von 16.000 Punkten stecken.

Der DAX fehlt nach wie vor an Impulsen, und es wird erwartet, dass er zu Handelsbeginn kaum Veränderungen aufweisen wird. Laut dem Broker IG wird der deutsche Leitindex voraussichtlich um etwa 0,1 Prozent auf 15.907 Punkte fallen. Seit knapp zwei Wochen bleibt der deutsche Aktienindex nahezu unverändert in der Nähe der 16.000-Punkte-Marke.

Die technischen Widerstandsniveaus sind klar definiert: Ein Sprung über das jüngste Jahreshoch von 16.012 Punkten würde dem DAX neue Aufwärtspotenziale bieten. Auf der Unterseite bildet sich bei 15.600/15.700 Punkten eine wichtige Unterstützung ab. Sollte der DAX diesen Bereich durchbrechen, würden sich die technischen Perspektiven deutlich verschlechtern.

Jedoch deutet nichts auf eine mittelfristige Entscheidung hin. Die Investoren konzentrieren sich weiterhin auf die Schuldenobergrenze der USA. Heute Abend (21:00 Uhr MEZ) wird US-Präsident Joe Biden, kurz vor seinem Abflug zum G7-Gipfel in Japan, hochrangige Republikaner und Demokraten zu einem Gespräch ins Weiße Haus einladen. Marktbeobachter gehen davon aus, dass sich die beiden Parteien auch in diesem Schuldenstreit in letzter Minute einigen werden.

Die asiatischen Aktienmärkte halten sich am Morgen trotz schwächer als erwarteter chinesischer Wirtschaftsdaten weitgehend stabil. Im April wuchs Chinas Industrieproduktion lediglich um 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, und auch die Einzelhandelsumsätze blieben hinter den Erwartungen zurück. Angesichts dieser schwachen Daten wird erwartet, dass die Politik Maßnahmen ergreift, um das Vertrauen der Unternehmen zu stärken und das Wachstum anzukurbeln, so Kerry Craig, Global Market Strategist bei JPMorgan.

Der Nikkei-Index mit 225 Werten lag kurz vor Handelsschluss in Tokio um 0,8 Prozent höher, während die Börse in Shanghai um 0,1 Prozent im Minus lag. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verzeichnete einen Rückgang von 0,1 Prozent.

Im Devisenhandel in Asien zeigt der Dollar Schwäche, während der Euro auf 1,0883 Dollar steigt. Der Goldpreis stieg am Morgen leicht an, und eine Feinunze des gelben Edelmetalls wird derzeit mit 2016 Dollar gehandelt.

Im deutschen Leitindex DAX rückt die Deutsche Börse heute Morgen in den Fokus. Nach einem Rekordjahr lädt der Konzern seine Aktionäre zur Online-Hauptversammlung ein. In seiner vorab veröffentlichten Rede äußerte sich Konzernchef Theodor Weimer optimistisch über das Jahr 2023.

USASchuldenDAX

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