US-Airline-Chefs fordern Ende des Regierungsstillstands im Kongress
Führende Fluggesellschaften warnen vor wachsendem Chaos an amerikanischen Flughäfen durch den 29-tägigen Shutdown.

Die Vorstandsvorsitzenden der größten US-amerikanischen Fluggesellschaften haben in einem gemeinsamen offenen Brief den Kongress aufgefordert, den seit 29 Tagen andauernden Regierungsstillstand sofort zu beenden. Unterzeichnet haben das Schreiben die Chefs von American Airlines, United Airlines, Delta Air Lines, Southwest Airlines, JetBlue Airways, Alaska Air sowie der Frachtriesen FedEx, UPS und Atlas Air. Die Branche warnt vor einem unhaltbaren Betriebsumfeld mit wachsenden Verzögerungen und akutem Personalmangel.
Der Shutdown begann am 13. Februar, nachdem der Kongress keine Einigung über Reformen zur Einwanderungskontrolle erzielen konnte. Rund 50.000 Mitarbeiter der Transportbehörde TSA (Transportation Security Administration) arbeiten seitdem ohne Bezahlung. Die Lage erinnert an den 43-tägigen Shutdown im vergangenen Herbst, der eine Kapazitätsreduzierung von zehn Prozent an großen Flughäfen erzwang.
Stundenlange Warteschlangen an US-Flughäfen
Die Auswirkungen sind bereits deutlich spürbar. An Flughäfen wie Houston Hobby und New Orleans überstiegen die Sicherheitskontrollzeiten zuletzt zwei Stunden. Auch am Newark Liberty International Airport wurden überdurchschnittliche Verzögerungen gemeldet. Die Airline-Chefs beschreiben die Situation an den Sicherheitskontrollen als „außerordentlich lang und schmerzhaft langsam
