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Trump plant Zinsobergrenze für Kreditkarten bei 10%

US-Präsident Donald Trump fordert eine einjährige Obergrenze für Kreditkartenzinsen. Die Maßnahme könnte amerikanischen Verbrauchern Milliarden sparen, birgt aber auch Risiken für den Kreditzugang.

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Trump plant Zinsobergrenze für Kreditkarten bei 10%

US-Präsident Donald Trump hat eine drastische Begrenzung der Kreditkartenzinsen angekündigt. Die geplante Obergrenze soll bereits am 20. Januar in Kraft treten und für ein Jahr gelten. Konkrete Details zur Umsetzung nannte Trump jedoch nicht.

Aktuelle Zinslast für US-Verbraucher

Die durchschnittlichen Kreditkartenzinsen in den USA liegen derzeit bei etwa 23 Prozent. Historische Daten zeigen, dass die Zinssätze seit 1994 nie unter die 10-Prozent-Marke gefallen sind. Besonders hart trifft es Verbraucher mit niedrigerer Bonität: Sie müssen teilweise Zinssätze von bis zu 36 Prozent zahlen.

Kritik von Kreditkartenunternehmen

Die Kreditkartenemittenten reagieren bereits mit scharfer Kritik auf die Pläne. Sie argumentieren, dass die Zinsobergrenze paradoxerweise genau jenen Menschen schaden könnte, denen sie eigentlich helfen soll. Die Branche befürchtet, dass Banken bei niedrigeren Zinsen den Zugang zu Krediten einschränken werden.

Milliarden-Ersparnis möglich

Finanzexperten rechnen damit, dass amerikanische Verbraucher durch die Maßnahme Milliarden US-Dollar an Zinszahlungen einsparen könnten. Allerdings warnen Analysten vor unbeabsichtigten Folgen: Kreditkartenunternehmen könnten ihre Kreditvergabe-Standards verschärfen oder zusätzliche Gebühren erheben.

Auswirkungen auf den Kreditmarkt

Die vorgeschlagene Zinsobergrenze würde den US-Kreditkartenmarkt grundlegend verändern. Verbraucher mit guter Bonität könnten profitieren, während Menschen mit schwächerer Kreditwürdigkeit möglicherweise ganz vom Zugang zu Kreditkarten ausgeschlossen werden. Die einjährige Befristung lässt zudem offen, wie es nach Ablauf der Maßnahme weitergehen soll.

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