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Tech-Giganten im KI-Rennen: Apple glänzt, Microsoft enttäuscht Anleger

Quartalszahlen von Apple, Microsoft und Meta zeigen: KI-Investitionen explodieren, doch Anleger bleiben skeptisch

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Tech-Giganten im KI-Rennen: Apple glänzt, Microsoft enttäuscht Anleger

Die Geschäftszahlen der drei US-Tech-Riesen Apple, <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft und Meta offenbaren eine klare Tendenz: Künstliche Intelligenz dominiert die strategische Ausrichtung. Während Apple mit Rekordergebnissen überzeugt, sorgen die massiven KI-Ausgaben bei Microsoft und Meta für Stirnrunzeln an der Börse.

Apple meldet für das Weihnachtsquartal einen Rekordumsatz von 144 Milliarden Dollar – ein Plus von 16 Prozent. Der Gewinn kletterte auf 42 Milliarden Dollar, ebenfalls 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Apple-Aktie legte nachbörslich um zwei Prozent zu.

Besonders bemerkenswert: Im chinesischen Markt explodierten die Erlöse um 38 Prozent. Analysten hatten deutlich schwächere Zahlen erwartet. Damit schlägt Apple erfolgreich gegen lokale Konkurrenten wie Huawei und Xiaomi zurück. Marktforscher gehen davon aus, dass Apple Samsung als weltgrößten Smartphone-Hersteller überholt hat.

Apple setzt auf externe KI-Expertise

Trotz Rückstand bei eigenen KI-Entwicklungen zeigen sich Kunden unbeeindruckt. CEO Tim Cook reagiert mit strategischen Partnerschaften: Google soll bei der Weiterentwicklung von Siri helfen. Zudem übernahm Apple das israelische KI-Startup Q.ai, dessen Technologie selbst geflüsterte Sprache in lauter Umgebung versteht.

Microsoft übertraf zwar bei Umsatz, Betriebsergebnis und Gewinn die Erwartungen – trotzdem stürzte die Aktie nachbörslich um sieben Prozent ab. Der Grund: explodierende Investitionen in Rechenzentren. Allein im letzten Quartal flossen 37,5 Milliarden Dollar in neue Kapazitäten.

Der Konzernumsatz stieg um 17 Prozent auf 81 Milliarden Dollar, der Gewinn schnellte um 60 Prozent auf über 38 Milliarden Dollar nach oben. Doch Anleger sorgen sich: Zwei Drittel der Investitionen fließen in KI-Chips, die schnell veralten. Zudem verschärft sich der Wettbewerb – Google hat mit "Gemini 3" zu Microsofts Partner OpenAI aufgeschlossen.

Meta investiert 115 Milliarden in KI-Zukunft

Meta übertraf mit knapp 60 Milliarden Dollar Quartalsumsatz die Analystenerwartungen. Das Werbegeschäft auf Facebook und Instagram läuft rund. Doch CEO Mark Zuckerberg plant für 2026 KI-Investitionen von über 115 Milliarden Dollar – nach 72 Milliarden im Vorjahr.

Ziel ist die "Superintelligenz" – KI, die menschliche Fähigkeiten übertrifft. Um Google und OpenAI zu überflügeln, wirbt Meta gezielt Spezialisten ab. Das Metaversum hingegen schreibt weiter Milliardenverluste. Zuckerberg kündigte Kürzungen an: Jeder zehnte Mitarbeiter der Reality Labs muss gehen, um Mittel für KI-Projekte freizumachen.

Die Quartalszahlen verdeutlichen: Der KI-Wettlauf bestimmt die Tech-Branche. Während Apple mit soliden Produktverkäufern punktet, setzen Microsoft und Meta auf massive Infrastruktur-Investitionen. Ob sich diese Strategie auszahlt, bleibt abzuwarten – die Börse reagiert vorerst skeptisch.

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