Sylvania startet Aktienrückkauf nach Rekordjahr mit 117% Umsatzplus
Produktionsrekord, Umsatzsprung und neue Rückkaufprogramm: Sylvania Platinum überzeugt mit starker Bilanz.

Das an der Londoner AIM notierte Unternehmen Sylvania Platinum hat ein außergewöhnliches Geschäftsjahr hingelegt. Im abgelaufenen Zeitraum bis zum 30. Juni erzielte der Minenkonzern einen Produktionsrekord von 95.885 Unzen Platin, Palladium, Rhodium und Gold (4E) aus den platinumgruppenelementhaltigen Metallen (PGMs). Die Produktion stammt aus den Sylvania Dump Operations (SDO) sowie dem Thaba-Joint-Venture (JV) und übertraf die ursprünglichen Guidance-Prognosen.
Mit einem Plus von 18 Prozent gegenüber den im Vorjahr produzierten 81.002 Unzen 4E unterstreicht Sylvania seine operative Stärke. Das Thaba-JV wurde im Berichtszeitraum erfolgreich in Betrieb genommen und hochgefahren. Das Management wird sich auch im gesamten Geschäftsjahr 2027 darauf konzentrieren, die Effizienz im Bergbau, die Qualität des Roherzes (RoM) sowie die Durchsatz- und Verarbeitungseffizienzen in der Aufbereitungsanlage weiter zu optimieren.
Herausragende Finanzkennzahlen
Der für den Berichtszeitraum erwirtschaftete Nettoumsatz belief sich auf 226,3 Millionen US-Dollar – ein Jahresvergleichswachstum von beachtlichen 117 Prozent. Noch deutlicher fiel der Anstieg beim EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) aus: Die Gruppe erzielte 114,2 Millionen US-Dollar, was einer Steigerung um 289 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Der Nettogewinn kletterte im Jahresvergleich um 229 Prozent auf 66,4 Millionen US-Dollar.
Der durchschnittliche Bruttokorbpreis für 4E lag im Berichtszeitraum bei 2.404 US-Dollar pro Unze. Auch die jährliche, dem Unternehmen zurechenbare Chromkonzentratproduktion von Sylvania bewegte sich mit 50.317 Tonnen im Rahmen der revidierten Guidance-Spanne.
Dividende und Aktionärsrendite
Sylvania erklärte eine finale Bardividende von 4 Pence je gewöhnlicher Aktie, was einer Gesamtdividende von 6 Pence je gewöhnlicher Aktie für das gesamte Geschäftsjahr entspricht. CEO Jaco Prinsloo betonte die Priorität der Aktionärsrenditen: „Das Unternehmen hatte im laufenden Jahr erhebliche geplante Kapitalausgaben für Erweiterungen und neue Projekte getätigt, die auch ins Geschäftsjahr 2027 fortgesetzt werden. Wir werden die Renditen für unsere Aktionäre neben unseren Anforderungen an die Wertschöpfung und die Aufrechterhaltung des Geschäfts priorisieren.“
Prinsloo fügte hinzu: „Die Kombination aus unserer starken Cash-Position, operativen Effizienzleistungen und unseren kostengünstigeren Betriebsabläufen gibt uns die Flexibilität, diese Anforderungen zu bewältigen und externe Expansionsprojekte zu berücksichtigen, sobald sie sich anbieten.“
Neues Aktienrückkaufprogramm gestartet
Bereits im Geschäftsjahr 2026 kaufte Sylvania etwa 1,98 Millionen Aktien vom Markt sowie von Mitarbeitern für rund 2,4 Millionen US-Dollar zurück. Nun hat das Unternehmen ein weiteres Aktienrückkaufprogramm aufgelegt, um gewöhnliche Aktien bis zu einem maximalen Gesamtbetrag von 1,5 Millionen US-Dollar zu erwerben. Zweck des Programms ist die Rückführung von Kapital an die Aktionäre.
Mit der Ausführung des Rückkaufs wurde Panmure Liberum beauftragt. Das Institut wurde unwiderruflich zur Aktienankauf mit absolutem Ermessen während jeglicher Sperrperioden ernannt.
Ausblick für das Geschäftsjahr 2027
Für das laufende Geschäftsjahr 2027 strebt Sylvania eine Produktion von 85.000 bis 95.000 Unzen 4E sowie von 110.000 bis 140.000 Tonnen zurechenbarem Chromkonzentrat an. Damit zeigt sich das Management zuversichtlich, die positive Entwicklung fortzusetzen und gleichzeitig die operative Effizienz weiter zu steigern.
