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SMX führt Giftpille ein: Schutz vor feindlicher Übernahme

Aktionärsrechteplan soll unerwünschte Übernahmen ab 10 Prozent Beteiligung verhindern

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SMX führt Giftpille ein: Schutz vor feindlicher Übernahme

SMX (Security Matters) Public Ltd Co (Nasdaq:SMX) hat am Freitag die Einführung eines Aktionärsrechteplans bekannt gegeben. Das auch als "Giftpille" bekannte Instrument soll das Unternehmen vor feindlichen Übernahmen schützen. Der vom Board of Directors genehmigte Plan tritt am 2. März 2026 in Kraft.

Der Mechanismus greift automatisch, sobald eine Person oder Gruppe 10 Prozent oder mehr der Stammaktien erwirbt – ohne vorherige Zustimmung des Boards. In diesem Fall erhalten alle anderen Aktionäre das Recht, Vorzugsaktien der Serie A zu einem symbolischen Preis von 0,0001 US-Dollar pro Recht zu erwerben. Die Rechte des Übernehmers verfallen dabei vollständig.

Die ausgegebenen Vorzugsaktien sind mit attraktiven Konditionen ausgestattet: Sie verfügen über eine Liquidationspräferenz von 250 Millionen US-Dollar plus aufgelaufener Dividenden. Zudem garantieren sie eine feste kumulative Bardividende von 18,5 Prozent pro Jahr, die täglich anfällt und vierteljährlich ausgezahlt wird.

Zusätzliche Schutzmaßnahmen

Der Plan enthält weitere Sicherheitsmechanismen für bestehende Aktionäre. Falls SMX nach Ausübbarkeit der Rechte durch eine Fusion oder ähnliche Transaktion übernommen wird, können die verbleibenden Aktionäre Aktien des übernehmenden Unternehmens mit einem Abschlag erwerben. Dies würde die Position eines feindlichen Übernehmers erheblich verwässern.

Die Rechte können frühestens 10 Tage nach öffentlicher Bekanntgabe einer entsprechenden Beteiligungsschwelle ausgeübt werden. Das Board behält sich vor, die Rechte jederzeit zu ändern oder für 0,0001 US-Dollar pro Recht zurückzukaufen – allerdings nur, bevor eine Partei zum Erwerber wird.

Befristung und Flexibilität

Der Aktionärsrechteplan ist zeitlich begrenzt und erlischt spätestens am ersten Jahrestag der Vereinbarung vom 13. Februar 2026. Alternativ endet er, wenn das Board die Rechte zurückkauft oder wenn die Liquidationspräferenz samt Zinsen vollständig gezahlt wurde. Anpassungen sind möglich, um Verwässerungen durch Aktiensplits oder ähnliche Kapitalmaßnahmen zu verhindern.

Solche Giftpillen sind in den USA ein gängiges Abwehrinstrument börsennotierter Unternehmen. Sie geben dem Management Zeit, alternative Strategien zu entwickeln oder bessere Angebote für die Aktionäre zu verhandeln. Die Information basiert auf einer aktuellen SEC-Einreichung des Unternehmens.

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