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Samsung in der Krise: Halbleiter unter Druck

Konkurrenz wie SK Hynix und Nvidia setzen auf KI-Innovationen und steigern ihre Marktposition

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Samsung in der Krise: Halbleiter unter Druck

Samsung sieht sich derzeit mit einer existenziellen Krise konfrontiert, die vor allem die Halbleitersparte betrifft. CEO Lee Jae Yong hat die Führungskräfte des Unternehmens eindringlich auf die ernsten Herausforderungen hingewiesen. Für Samsung steht viel auf dem Spiel, da der Konzern in mehreren Bereichen tätig ist, von Computern über Smartphones bis hin zu Fernsehgeräten. Obwohl Samsung 2024 den Weltmarktführerposten von Intel im Bereich der Halbleiterproduktion zurückeroberte, ist die derzeitige Lage problematisch. Insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) hat der Konzern den Anschluss verloren, was sich negativ auf die Gewinnmargen auswirkt.

Während Samsung auf Massenware setzt, die zwar weit verbreitet, jedoch wenig profitabel ist, hat die Künstliche Intelligenzbranche völlig neue Anforderungen an Halbleiterprodukte gestellt. Samsung hat hier weitgehend versäumt, konkurrenzfähige Produkte zu entwickeln, die den spezifischen Anforderungen des KI-Marktes gerecht werden. Die Folge: 2023 musste Samsung in der Halbleitersparte Rekordverluste hinnehmen, und auch die jüngsten Zahlen für 2024 blieben hinter den Erwartungen zurück.

Im Gegensatz dazu hat der südkoreanische Konkurrent SK Hynix in den letzten Jahren gezielt in die Entwicklung von Speicherchips für KI-Anwendungen investiert. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung von High-Bandwidth-Memory (HBM)-Chips, die für die leistungsstarke Verarbeitung von KI-Anwendungen erforderlich sind. Diese Chips, die derzeit ausschließlich von SK Hynix hergestellt werden, versorgen unter anderem den US-Konzern Nvidia, der als führend im Bereich KI gilt. Durch diese strategische Investition konnte SK Hynix 2024 ein beachtliches Wachstum von 86 Prozent verzeichnen.

Für Samsung bedeutet dies, dass das Unternehmen aufholen muss, um in der KI-Halbleiterbranche konkurrenzfähig zu bleiben. Lee Jae Yong hat kürzlich seine Führungskräfte darauf eingeschworen, dass Samsung künftig verstärkt in zukunftsfähige Technologien investieren müsse, auch wenn dies kurzfristig mit Verzicht auf Gewinne verbunden sei. Diese Strategie soll helfen, die Lücke zu den Konkurrenten wie SK Hynix und Nvidia zu schließen.

In der westlichen Welt hat sich das Problem auch bei Intel gezeigt. Der US-Konzern ist ebenfalls auf KI-Chips angewiesen, hat jedoch in diesem Bereich keine konkurrenzfähigen Produkte auf den Markt gebracht. Intel kämpft mit den Folgen dieser Lücke, was schließlich dazu führte, dass CEO Pat Gelsinger im Dezember 2024 zurücktreten musste. Konkurrenzunternehmen wie AMD, das ebenfalls früh auf den KI-Zug aufgesprungen ist, konnte sich inzwischen erfolgreich im Markt positionieren und Intel in vielen Bereichen hinter sich lassen.

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