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Rio Tinto und BHP genehmigen 144 Millionen Dollar für Arizona-Kupferprojekt

Resolution Copper Mining investiert 144 Millionen US-Dollar in die nächste Entwicklungsphase des Kupferprojekts in Arizona.

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Rio Tinto und BHP genehmigen 144 Millionen Dollar für Arizona-Kupferprojekt

Resolution Copper Mining, ein Joint Venture der australischen Bergbaukonzerne Rio Tinto und BHP, hat eine Investition von 144 Millionen US-Dollar für die nächste Entwicklungsphase des Kupferprojekts Resolution Copper im US-Bundesstaat Arizona genehmigt. Das Projekt gilt als eine der weltweit größten unerschlossenen Kupferlagerstätten und könnte zu einer bedeutenden neuen Quelle für in den USA produziertes Kupfer werden.

Die Investition knüpft an die im März abgeschlossene historische Landtauschvereinbarung an, die den Weg für die nächste Projektphase freigab. Sie kommt zusätzlich zu den damals angekündigten vorläufigen Ausgaben in Höhe von rund 500 Millionen US-Dollar. Rio Tinto hält einen Anteil von 55 Prozent an Resolution Copper Mining und wird rund 79 Millionen US-Dollar der Gesamtinvestition in Höhe von 144 Millionen US-Dollar beitragen.

Nach Angaben von Rio Tinto werden durch die jüngste Investition 50 zusätzliche Arbeitsplätze in den Bereichen Bergbau, Geotechnik und Geologie sowie im Ingenieurwesen und im Projektmanagement geschaffen. Das Unternehmen betont, dass Resolution Copper das Potenzial hat, eine der größten Kupferminen der USA zu werden, tausende direkte und indirekte Arbeitsplätze zu schaffen und jährlich etwa eine Milliarde US-Dollar zur Wirtschaft Arizonas beizutragen.

Die Mittel fließen in Machbarkeitsstudien und untertägige Ausrüstung

Konkret wird die Investition zur Finanzierung von Machbarkeitsstudien und der finalen Auslegungsplanung für den Einbau von Materialförderanlagen auf Entwicklungs- und Produktionsebene in beiden Schächten sowie für neue Wasseraufbereitungsanlagen verwendet. Zudem unterstützt sie die laufenden Explorationsbohrungen, den Kauf untertägiger Entwicklungs- und Produktionsausrüstung sowie langfristige elektrische Ausrüstungskomponenten.

Katie Jackson, Chief Executive Officer (CEO) bei Rio Tinto Copper, erklärte: „Resolution Copper hat das Potenzial, über Jahrzehnte hinweg bis zu 25% des amerikanischen Kupferbedarfs zu decken, die heimischen Lieferketten zu stärken und erhebliche wirtschaftliche Vorteile für Arizona zu generieren." Sie fügte hinzu: „Nach Abschluss der historischen Landtauschvereinbarung im März ist diese Investition ein weiterer wichtiger Schritt zur Vorantreibung des Projekts. Diese Mittel werden die untertägige Entwicklung beschleunigen, weitere qualifizierte Arbeitsplätze schaffen und sicherstellen, dass Resolution Copper für seine nächste Investitionsentscheidung gut aufgestellt ist, während gleichzeitig sichere untertägige Betriebs- und Bauabläufe gewährleistet werden."

Rio Tinto und BHP treiben die untertägige Entwicklung mit Nachdruck voran

Vicky Peacey, Präsidentin von Resolution Copper Mining, sagte: „Diese Investition baut auf dem durch die historische Landtauschvereinbarung geschaffenen Momentum auf und markiert einen weiteren wichtigen Schritt zur Ausschöpfung des Potenzials von Resolution Copper." Weiter erklärte sie: „Wir gehen mit Dringlichkeit und Disziplin voran. Dieses Programm wird die untertägige Entwicklung und unseren Weg zur ersten Kupferproduktion beschleunigen, dabei sichere untertägige Betriebs- und Bauabläufe gewährleisten und das Projekt stark für die nächste Investitionsentscheidung positionieren."

Für deutsche Anleger ist die Nachricht vor allem vor dem Hintergrund der globalen Kupfernachfrage relevant. Kupfer zählt zu den wichtigsten Industriemetallen und wird unter anderem für die Stromnetzinfrastruktur und den Ausbau der Elektromobilität benötigt. Rio Tinto und BHP gehören zu den größten Bergbaukonzernen der Welt und sind auch an europäischen Handelsplätzen stark beachtet. Ein Projekt dieser Größenordnung in den USA könnte die Versorgungslage auf dem nordamerikanischen Markt langfristig verändern.

Die nun genehmigte Summe ist ein Zwischenschritt: Sie dient der Vorbereitung der nächsten Investitionsentscheidung. Mit der Landtauschvereinbarung vom März und den laufenden Explorations- und Ausrüstungsarbeiten schafft das Joint Venture nach eigener Darstellung die Grundlage, um die untertägige Entwicklung weiter voranzutreiben und den Weg zur ersten Kupferproduktion zu ebnen.

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